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Kinder aus Neubaugebieten haben zu lange Schulwege

Lengede Kinder aus Neubaugebieten haben zu lange Schulwege

Lengede. Der Schulweg für Lengeder und Broistedter Grundschulkinder aus den Neubaugebieten ist „unzumutbar“, findet Bernd Hauck. Die Eltern würden deshalb ihren Nachwuchs mit dem Auto zur Schule bringen und auch wieder abholen, „da der Schulweg anders nicht sicher und mit vertretbarem Zeitaufwand zurückgelegt werden kann“, so der Lengeder.

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Die Grundschule in Broistedt. Ist der Schulweg für Kinder aus Neubaugebieten zu lang?

Quelle: A

Dieser Verkehr vor den Schulen würde die Schulkinder gefährden „und ist darüber hinaus natürlich auch unter ökologischen Gesichtspunkten völlig widersinnig“, bekräftigt Stefanie Weigand, Sprecherin des Ortsverbandes Fuhsetal von Bündnis 90/Die Grünen.

Bislang hatte Hans-Hermann Baas, Bürgermeister der Gemeinde Lengede, nur Beschwerden über die wenigen Minuten des Bringens beziehungsweise des Abholens der Grundschulkinder mit dem Auto gehört. Jedoch ist er der Überzeugung, dass Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen, selbst darauf achten, dass es nicht zu Gefährdungen vor dem Schulgebäude komme. Sollte es aber doch Konflikte geben, „sollten diese gemeinsam besprochen und nach Lösungen gesucht werden“, so Baas.

Des Weiteren seien ihm die gravierenden Probleme im Zusammenhang mit der langen Wegstrecke aufgrund der weit entfernten Bauplätze bislang nicht bekannt gewesen. „Tatsächlich sind wenige Neubauflächen in den Ortschaften Lengede und Broistedt etwas über einen Kilometer von den Grundschulen entfernt“, betont Baas. „Nach meiner persönlichen Auffassung sollten aber 2000 Meter nicht überschritten werden, unabhängig ob der Schulweg zuerst (Einschulungsklassen) mit dem Auto oder später eventuell doch auch fußläufig zurückgelegt wird.“ Teilweise habe Baas bei den Neubaugebieten sogar darauf geachtet, dass Wegstrecken Richtung Grundschulen und Kindertagesstätten angelegt werden, hinzu kamen auch Überquerungshilfen.

Am Dienstag, 29. September, soll es zu diesem Thema dennoch eine Diskussion im Lengeder Bürgerhaus geben. Interessierte sind eingeladen, ab 19.30 Uhr gemeinsam mit betroffenen Eltern Alternativen für einen sicheren Schulweg zu entwickeln.Unterstützung bekommen die Grünen dabei von der verkehrspolitischen Sprecherin der Landtagsfraktion, Susanne Menge. Dazu wird auf der Homepage des Ortsverbandes der Grünen in Kürze eine interaktive Schaltfläche freigeschaltet, um vorab anonym und diskret herauszufinden, wo die Kinder der hiesigen Grundschulen leben und wie lange ihr Schulweg tatsächlich ist.

Aber auch Baas zeigt sich kooperationsbereit. Er sagt: „Gern greifen wir Ideen und Vorschläge auf und prüfen, ob diese umgesetzt werden können.“

mgb

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