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Kieswerk nimmt Betrieb auf

Meerdorf Kieswerk nimmt Betrieb auf

Meerdorf. „Wir werden wahrscheinlich Mitte bis Ende März mit dem Abbau beginnen“, sagt Dr. Siegfried Klingebiel, Geschäftsführer der Ferdinand Wesling GmbH aus Rehburg-Loccum. „Aber es dauert, bis die Anlage eingefahren ist.“ In vollem Betrieb sei das Werk voraussichtlich ab April oder Mai.

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Die Geräte zur Gewinnung von Kies und Sand stehen schon bereit: Mitte bis Ende März soll der Betrieb des Meerdorfer Kieswerks starten.

Quelle: cb

Die Geräte zur Gewinnung von Kies und Sand stehen bereits auf dem Gelände am Meerdorfer Mühlenberg, nahe des Campingplatzes Paradiessee. „Zu 80 bis 90 Prozent ist die Anlage komplett“, so Klingebiel. Nur noch wenige Teile fehlten.

Für die Abbaustätte ist eine Betriebszeit von 6 bis 22 Uhr geplant. Dort sollen im Verlauf von 15 Jahren 4,3 Millionen Tonnen Kies und Sand als Zuschlagstoffe für Beton abgebaut werden. Die Jahresmenge liegt bei etwa 275000 Tonnen. „Das ist aber langfristig gesehen“, sagt Klingebiel. Vorerst liege die Jahresmenge zwischen 100000 und 200000 Tonnen.

Abtransportiert werden Sand und Kies über die marode Kreisstraße 71, die derzeit für Lastwagen gesperrt ist. „Wir haben bis auf Weiteres eine Ausnahmegenehmigung und dürfen trotz Sperrung fahren“, erklärt Klingebiel. Er betont: „In den nächsten Monaten werden die Abtransporte kaum spürbar sein.“ Diese sollen überwiegend in Richtung Woltorf erfolgen. „Die stationären Werke, die wir beliefern stehen in Salzgitter, Hildesheim und Hannover - also geht Verkehr überwiegend nach Süden ab“, erläutert der Geschäftsführer.

Hintergrund: Die Meerdorfer hatten anfänglich Befürchtungen, der Lastwagen-Verkehr durch den Ort, könne durch den Abtransport zunehmen.

Dass nach dem Ende des Abbaus aus der Wasserfläche ein Badesee wird, ist laut Klingebiel durch den Planfeststellungsbeschluss ausgeschlossen. „Insbesondere auf Wunsch der Umweltbehörde und des Naturschutzbundes soll der See naturbelassen bleiben.“ Auch eine Nachnutzung als Angelteich sei nicht erwünscht. Stattdessen sollen sich dort Tiere und Pflanzen in der Flachwasserzone ansiedeln können.

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