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Kabarett: G8-Gipfel und Demonstrationen

Meerdorf Kabarett: G8-Gipfel und Demonstrationen

Meerdorf. Exzellentes politisches Kabarett war mit der Magdeburger Zwickmühle auf der Bühne im Alten Landhaus in Meerdorf zu erleben. Ali (Albrecht) Schultze begrüßte das Publikum zu dem Programm mit Marion Bach und Heike Ronniger sowie am Klavier Oliver Vogt.

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Die Magdeburger Zwickmühle gab ein Gastspiel in Meerdorf.

Quelle: dea

Das Autorenteam aus Frank Voigtmann und Robert Schmiedel fragte sich: Wenn die Welt ein Dorf wäre, warum nicht gleich Wol-mirs-dorf? Daraus wurde die Wiederholung des G8-Gipfels: Der Ministerpräsident gratuliert dem Hotel „Deutsches Haus“ in Wolmirsdorf in Sachsen-Anhalt.

Zu erleben war ein Frauenpowerprogramm vom Feinsten. „Die Abwrackprämie des David Copperfield der Lobbyisten war gestern. Heute ist Frau die Schnittchenstelle von Politik und Wirtschaft - die Lobbyistin“, hieß es unter anderem. Konzentriert lauschte das Publikum und belohnte immer wieder mit Szenenapplaus.

Sozialkritik wurde humorig verhüllt. Von Putin zu Katharina der Großen, die aus Sachsen-Anhalt kam, wurde der Bogen gespannt. Kostprobe: „Putin hat uns von Schröder befreit - aber nicht vom Denken“.

Thematisiert wurde auch das Kulturprogramm für die Gäste des G8-Gipfels: Brillante Vorträge von Westernstimmung („mit ein bisschen Phantasie geht alles“), eine sehr schöne Choreographie und Gesang für Great Britan: „Wir waren die Champions, haben den Anschluss versäumt“. Und für Japan: „Miezi schifft ins Katzenstreu“ - genial gesungen von Marion Bach. Und dazwischen geht Mielke durchs Haus: „Angela, denk dran deine FDJ-Bluse anzuziehen“. Das Publikum spendete tosenden Applaus.

Nach der Pause ging es um das Thema Demo. Dazu gab es Begriffserklärungen. „Absichtserklärung“ zum Beispiel heißt: „Beschließen, was se beschließen würden, wenn se beschließen wollten“ und die friedliche Protestform für die daheim Gebliebenen: „Schimpfen vor dem Fernseher“.

Häufige Rollenwechsel und Nachhilfe in politischer Bildung mit Marion Bach und Heike Ronniger begründen den hohen Anspruch des Programms, das durch die Begleitung am Klavier mit Oliver Vogt wundervoll ergänzt wird. Lang anhaltener Applaus belohnte die Akteure.

dea

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