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KAB: Lengeder Kirchenjubiläum war Thema

Lengede KAB: Lengeder Kirchenjubiläum war Thema

Lengede. „50 Jahre steht jetzt die katholische Kirche in Lengede - wie hat sie sich in dieser Zeit verändert?“, fragte Bernhard Gertler, der Vorsitzende der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung (KAB), im Pfarrzentrum Fuhsetal.

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Gemeindepfarrer Thomas Mogge (von links), KAB-Vorsitzender Bernhard Gertler, Dr. Christian Hennecke und Pastor Georg gestalteten den Vortragsabend der KAB in Lengede.

Quelle: oh

Die jüngste KAB-Monatsversammlung stand ganz im Zeichen des Kirchenjubiläums - und der Leiter des Priesterseminars, Regens Dr. Christian Hennecke vom Hildesheimer Bistum, versuchte in seinem Vortrag eine Antwort zu geben.

„Die Schwierigkeiten begannen ebenfalls vor fast 50 Jahren, denn seitdem stellen wir fest, dass wir immer weniger werden“, konstatierte der Lehr-Theologe. Die Katholiken würden inzwischen „zu einer seltenen Spezies“. Im gesellschaftlichen Postulat der Wahlfreiheiten sei religiöser Glaube nicht selbstverständlich, denn heute müsse man sich täglich entscheiden ob man glaube, zur Kirche oder zur KAB gehe. „Priester sind wichtig, aber wichtiger ist die Taufe!“, so Hennecke.

Die Geistlichen seien die Diener der Kirche und Kirche sind alle Gläubigen. Früher seien die Menschen in die Kirche gekommen, dann seien die Priester zu den Gläubigen gegangen, um sie in die Kirche zu holen. Heute werde dort Kirche begangen, wo die Menschen sind.

Hennecke berief sich einerseits auf den Papst, aber stellte auch mutige Thesen auf. Er fordert „Kirche für Beginner“ und wünscht mehr Engagement der Gläubigen. Man solle nicht immer nur auf das Vergangene zurück schauen, sondern die Gegenwart gestalten, um die Zukunft zu planen.

„Mehr Verantwortung für die Laien, aber auch mit voller Mitbestimmung“, versprach Regens Hennecke, denn nur ein Kandidat beginne jährlich im Priesterseminar Hildesheim. Da gebe es neue Aufgaben für Geistliche und Ehrenamtliche, denn zu Trauerbegleitung und Krankenbesuchen käme ein Priester demnächst kaum noch. Netzwerke müssten vor Ort gebildet werden, um kleine Beispiele des Glaubens und keine großen Aktionen zu schaffen.

Der Vortrag geriet phasenweise zur theologisch-philosophischen Vorlesung, doch die Diskussion drehte sich ganz nüchtern um dem Stand der Ökumene, das Frauenpriesteramt und um das Zölibat.

Rund fünfzig Christen aus Hohenhameln, Lahstedt und Ilsede nahmen regen Anteil, darunter auch Lengedes evangelischer Pastor in Ruhe, Hans Rachut.

rd

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