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K 71-Sperrung: Kieslaster müssen über Meerdorf ausweichen

Wendeburg K 71-Sperrung: Kieslaster müssen über Meerdorf ausweichen

Meerdorf. Der Ausbau der K 71 bei Woltorf in Richtung Meerdorf läuft: Aufgrund der Bauarbeiten ist die Strecke gesperrt, Lastwagen vom Kieswerk am Mühlenberg müssen nun durch Meerdorf fahren. Wie wirkt sich das auf den Ort aus? Die PAZ fragte bei Ortsbürgermeister Joachim Hansmann (SPD) nach.

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Der Ausbau der K 71 vom Abzweig der Landesstraße 321 bei Woltorf in Richtung Meerdorf läuft. Die Arbeiten liegen im Zeitplan und sollen Ende des Monats abgeschlossen sein.

Quelle: mir

Die Befragung von Anwohnern der Woltorfer Straße habe ergeben, dass die Sperrung der K 71 deutlich spürbar sei. „Mir wurde berichtet, dass die Kieslaster auch nicht gerade langsam in den Ort hineinfahren“, sagt der Ortsbürgermeister. Wichtig sei für die Meerdorfer, dass die geplante Bauzeit eingehalten werde und es zu keiner Winterbaustelle komme.

Vorgesehen ist, die Bauarbeiten bereits Ende November abzuschließen. Dieser Termin soll auch eingehalten werden, teilt Kreissprecher Henrik Kühn auf PAZ-Anfrage mit: „Momentan liegt der Baufortschritt gemäß Bauzeitenplan im Soll.“

Die Fahrbahn der K 71 soll zunächst im ersten Bauabschnitt auf einer Länge von 950 Metern im Ausbaubereich auf sechs Meter verbreitert und im Hocheinbau auf der vorhandenen Fahrbahn neu hergestellt werden. Der Ausbau kostet voraussichtlich 495 000 Euro und erfolgt einschließlich der Entwässerungseinrichtungen und Anpassung der Straßengräben. Baumfällung seien in der Ausführung dieser Baumaßnahme nicht vorgesehen, so Kreissprecher Kühn. Der Ausbau des zweiten und letzten Abschnitts soll im kommenden Jahr erfolgen.

Ein im Zuge des Ausbaus von Meerdorfern wie Woltorfern geforderter Radweg wurde abgelehnt, nun hoffen die Meerdorfer darauf, wenigstens einen kleinen Teilabschnitt doch noch mit einem Radweg versehen zu können. „Wir haben bereits einen Radweg bis zum Mühlenberg“, erklärt Hansmann. Dieser sei Teil der Thementouren der Wirtschafts- und Tourismusfördergesellschaft (Wito) des Landkreises Peine und führe vom Ort kommend auf der linken Straßenseite bis zur Kuppe des Berges, wo die Radfahrer dann die Straße queren und auf dieser weiter fahren müssten. „Diese Querungssituation ist gefährlich“, so der Sozialdemokrat. Daher setze man sich nun dafür ein, den Radweg etwa 100 Meter über die Bergkuppe zu verlängern. „Möglicherweise könnten sich Gemeinde und Kreis die Kosten teilen. Mit der Verlängerung wären die Sichtverhältnisse besser“, hofft Hansmann.

mir

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