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K 70 wird für Verkehr freigegeben

Rüper K 70 wird für Verkehr freigegeben

Rüper. In Rüper liegen die Nerven blank: Seit September 2011 wird die Kreisstraße 70 zwischen Wendeburg und Rüper ausgebaut. Über den Winter ruhten die Bauarbeiten, doch auch im Frühjahr ließen sichtbare Baufortschritte laut Ortsvorsteher Albert Kuss auf sich warten. Nun gibt es einen Hoffnungsschimmer: Die Vollsperrung der Strecke soll laut Landkreis ab Mittwoch, 18. April, aufgehoben werden.

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Die Rüperaner sind mit ihrer Geduld am Ende: Ortsvorsteher Albert Kuss an der gesperrten K 70. Ab Mittwoch soll die Strecke für den Verkehr freigegeben werden.

Quelle: im

„Der Landkreis Peine hat sich in Absprache mit der Polizei zu dieser Maßnahme entschieden, um die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer auf ein vertretbares Maß zu reduzieren“, erklärt Kai-Uwe Burgdorf, Leiter des kreiseigenen Fachdienstes Straßen. Aus Sicherheitsgründen soll jedoch eine Begrenzung der Geschwindigkeit in diesem Bereich erfolgen.

„Für die demnächst anstehende Sanierung der Schneegrabenbrücke und die abschließenden Fahrbahndeckenbauarbeiten wird für eine begrenzte Zeit nochmals eine Vollsperrung erforderlich sein“, erläutert Burgdorf weiter. Details zur zeitlichen Umsetzung sollen in Kürze folgen. Kreissprecherin Katja Schröder erklärt dazu: „Seit Ende der Winterpause haben Kabelverlegungsarbeiten und die Herstellung der Abwasserleitungen der Tank- und Rastanlage stattgefunden. Nunmehr gehen die eigentlichen Straßenbauarbeiten weiter.“

Landwirte, Bürger, die einkaufen wollen, Speditionen, Messegäste - alle müssten Umwege fahren, erklärt Ortsvorsteher Albert Kuss (CDU). Daher werde in Rüper viel über den Ausbau der K 70 diskutiert. „Ich habe hier die Nase langsam voll“, sagt er. „Man weiß einfach nicht mehr, was Sache ist. Reiner Wein wird einem nicht eingeschenkt.“

Er vermisse von der Kreisverwaltung Ehrlichkeit. „Ich freue mich, wenn die Strecke freigegeben wird“, sagt Kuss, doch Zweifel bleiben. „Ich mache mir vor allem Gedanken, was mit dem Ausbau unserer Ortsdurchfahrt werden soll. Dafür soll die Zeit in den Sommerferien genutzt werden, wegen des Busverkehrs“, sagt Kuss. „Beides sollte sich ja aneinanderreihen, aber das sehen wir leider nicht. Im Mai wird die K 70 nicht fertig sein.“ Hintergrund: Die Kreisverwaltung hatte mitgeteilt, dass mit dem Ausbau der Ortsdurchfahrt erst begonnen werden soll, wenn die Arbeiten an der K 70 abgeschlossen sind.

Kuss’ Wunsch lautet daher: „Wichtig ist für mich, dass hier eine Bautätigkeit zu sehen ist. Man ist mittlerweile so enttäuscht, dass man gar nichts mehr glaubt.“

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