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Jubiläumskonzert des Kirchenchores Pax Nobis

Wendeburg-Sophiental Jubiläumskonzert des Kirchenchores Pax Nobis

Sophiental. Zum 20-jährigen Bestehen lud der Kirchenchor Pax nobis in die Kirche Sophiental ein. Der Chor bot einen Querschnitt durch sein Repertoire der letzten zwanzig Jahre und hatte auch Gäste geladen.

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Der Chor „Pax nobis“ gab sein Jubiläumskonzert in Sophiental.

Dabei wusste die Tochter des Chorleiters Eva-Maria Karras mit ihrem frischen Sopran und großer Stimme zu gefallen. Der Tenor Armin Ahlers ist dem Chor seit seinen Anfängen verbunden und bot ein italienisch gefärbtes Timbre. Das Rezitativ und Arie „Comfort ye“ aus Händels Oratorium Messias hätte sicher einen schlankeren Klang vertragen, dennoch war es eine Bereicherung des Programmes. Aber besonders herauszuheben ist das Oboenspiel von Martin Ludwig. Er bot sowohl in Solowerken, aber auch in der Begleitung von Arien eindrucksvollen Klang seines Instrumentes.

Höhepunkt war sicher dabei die Cantilene des Englischen Komponisten Malcolm Archer, welche Hans-Dieter Karras für Oboe und Orgel arrangiert hatte. Beide musizierten es innig und der Klang der Romantischen Orgel verschmolz mit de Oboe zu einem wundervollen Ensemble. Chorleiter Hans-Dieter Karras hatte ein breites Sortiment von Chormusik zusammengestellt, wo gleich am Anfang die Jazzmotette „Jubilate“ von Johannes Matthias Michel einen frischen Einstieg lieferte, der durch das farbig registrierte und sichere Spiel eines Ragtimes von Scott Joplin durch den jungen Yannis Hilgers als heitere Eröffnung des Nachmittages eine bunte Fülle an Musik bot. Er spielte dann auch an Orgel und Klavier respektabel einige Begleitungen und singt seit kurzem auch im Baß mit.

Der Chor zeigte sich in Motetten von Mendelssohn Bartholdy genauso sicher, wie in Werken mit Orgelbegleitung von Mozart (Ave verum), Franck (Panis angelicus) und Charles Hubert Parrys Anthem „Dear Lord and Father of Mankind“. Vom selben Komponisten beeindruckte Eva-Maria Karras zuvor mit großer Stimme bei dessem Lied „Jeruslaem“, einer der heimlichen Englischen Nationalhymen, in Begleitung ihres Vaters an der Orgel. Den Abschluss bildete ein irischer Segen, des in Wien lebenden amerikanischen Komponisten James E. Moore, welcher wirklich eindrucksvoll noch einmal das dynamische Potential des Chores zeigte, welcher mit wenig Stimmen viel Klang bot. Wäre zu wünschen, das er besonders in den Männerstimmen weitere Sänger hinzugewinnen könnte.

Bleibt zum Schluss noch zu erwähnen, dass erstaunlich viele Zuhörer bei den wahrlich hochsommerlichen Temperaturen, den Weg in die Sophientaler Kirche fand und dem Konzert dankbar lauschte und viel Applaus spendete.

rd

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