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Infoabend über Flüchtlinge in Wendeburg

Wendeburg Infoabend über Flüchtlinge in Wendeburg

Wendeburg. Rund 60 Interessierte besuchten jetzt den Infoabend im Feuerwehrhaus Wendeburg rund um das Thema Flüchtlinge. Wendeburgs Bürgermeister Gerd Albrecht und Flüchtlingsbeauftragte Hannelore Mäkler freuten sich über die rege Teilnahme.

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Wendeburgs Bürgermeister Gerd Albrecht sprach zu den etwa 60 Gästen.

Quelle: jak

Mit einem Ausschnitt aus dem bekannten Volkslied „Kein schöner Land“ eröffnete die ehrenamtlich engagierte Flüchtlingsbeauftragte den Abend. „Wir haben eine Heimat. Aber geben wir auch eine Heimat?“, fragt Mäkler im Anschluss. „Mir als Flüchtlingsbeauftragte ist es besonders wichtig, dass wir alle gemeinsam ein entspanntes Miteinander in der Gemeinde erleben“, so Mäkler weiter. „Ich möchte informieren, aufklären und Berührungsängste nehmen.“

Auch sein Ziel sei es, Ängste abzubauen und Verständnis zu fördern, sagte Bürgermeister Gerd Albrecht. In seinem Vortrag erläuterte er das Verfahren, das die Flüchtlinge in Deutschland durchlaufen, bis sie in den jeweiligen Kommunen untergebracht werden können. Weiterhin erklärt Albrecht, dass die betreffende Kommune nur einige Tage habe, um eine Unterkunft für die Flüchtlinge zu finden. „Mein Wunsch ist es, dass wir mehr Zeit bekommen, um die Flüchtlinge unterzubringen. Oft haben wir dafür nur sieben Tage. Das ist zu knapp.“

In der Gemeinde Wendeburg leben derzeit 38 Asylbewerber. Bis September diesen Jahres werden weitere 48 dazu kommen. „Das größte Problem ist der Wohnraum“, erklärte Albrecht. „Ich möchte die Flüchtlinge ungern in Wohncontainern auf Gemeindeflächen unterbringen und bitte die Bürger darum, sich bei uns zu melden, wenn sie eine Wohnung zur Verfügung stellen können.“ Neben einer dezentralen Unterbringung der Flüchtlinge hält Albrecht die soziale Betreuung der Flüchtlinge vor Ort für besonders wichtig und bedankte sich für die Unterstützung der Ehrenamtlichen.

Als weiteren Programmpunkt stellte Hannelore Mäkler Fragen, die ihr oft von Bürgern der Gemeinde gestellt werden, an Uwe Riedel, der im Rathaus unter anderem für Asyl- und Sozialangelegenheiten zuständig ist. Abschließend berichtete Reinhard Lehmann über den Sprachunterricht für Asylbewerber im Jugendzentrum Wendeburg. „Die Schwierigkeiten fangen bereits bei der Leserichtung an, die ist in der arabischen Sprache andersherum“, erklärte Lehmann. „Durch die verschiedenen Kenntnisstände wäre es gut, die Gruppen zu teilen. Leider fehlt uns dazu das Personal.“

jak

  • Wer das Team des Sprachkurses unterstützen möchte, kann immer mittwochs ab 9.45 Uhr in das Jugendzentrum Wendeburg kommen.
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