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Info-Veranstaltung zur Fusionsdebatte

Wendeburg Info-Veranstaltung zur Fusionsdebatte

Wendeburg. Nach dem Motto „Sie fragen, wir antworten“ traf sich am Freitagabend der Arbeitskreis Pro Landkreis Peine in den Wendezeller Stuben.

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Die Bürgerinitiative Pro Landkreis Peine traf sich in den Wendezeller Stuben: Auf dem Bild zu sehen sind (v.l.): Günter Diederichs, Gerd Schiefer, Jürgen Winter, Peter Samieske und Reiner Mohr.

Quelle: jaw

Trotz geringer Teilnehmerzahl wurde über das Thema mit Begeisterung diskutiert und schnell wurde klar, dass alle Anwesenden die selbe Meinung vertraten: Eine Fusion mit dem Landkreis Hildesheim ist keine Lösung.

Zum Hauptargument wurde, dass von einer Fusion nicht der Landkreis Peine profitieren würde, sondern der Hildesheimer Landkreis, da dieser „durch eine Fusion an die Fleischtöpfe der finanziellen Unterstützung herankommen würde“, wie Jürgen Winter es formulierte. Als Verstärkung seiner These, die bei den Anwesenden viel Zuspruch fand, zeigte er mit Hilfe einer Präsentation die Verschuldungsrate pro Kopf der Einwohner.

Daraus konnte entnommen werden, dass der Landkreis Hildesheim die höhere Verschuldung habe und der Landkreis Peine von einer Fusion nicht profitieren würde, zumal „er auch politisch weniger zu sagen hätte.“

Insbesondere Landrat Franz Einhaus wurde zu einem großen Thema des Abends. Immer wieder wunderte sich Winter - und einige der Anwesenden auch - warum Einhaus die präsentierten Zahlen nicht diskutierten würde.

Winter folgerte weiter, dass die wirtschaftliche Perspektive des Landkreises Peine besser sei, als die in Hildesheim und kam zu dem Schluss, dass eine Fusion, wenn überhaupt, nur Hildesheim weiterhelfen würde.

Der Tenor der Veranstaltung war: „Der Nutzen für den Landkreis Peine bleibt unklar. Warum hat der Landkreis Peine dann so großes Interesse an einer Fusion?“

Zum Schluss des Treffens der Bürgerinitiative wurde auch ein neuer Autoaufkleber vorgestellt: Auf ihm zu lesen ist der Anti-Fusions-Spruch „Kreisfusion? Nein Danke!“

jaw

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