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Im Dorfgebiet darf es schon mal riechen

Vechelde Im Dorfgebiet darf es schon mal riechen

Vechelde. Weil sich Kuhmist-Geruch und Getreidesilo-Gebläse nicht mit einem allgemeinen Wohngebiet vertragen, ist die Gemeinde Vechelde davon abgerückt, ein solches „Am Windmühlenberg“ in Vechelde auszuweisen. Stattdessen soll es nun ein Dorfgebiet werden - hier darf es schon mal riechen und auch ein bisschen lauter werden - so hat es am Donnerstagabend der Umwelt- und Planungsausschuss empfohlen.

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Viel Lärm um den Kuhmist-Geruch: Um Ärger vorzubeugen, soll „Am Windmühlenberg“ statt eines Wohn- ein Dorfgebiet ausgewiesen werden.

Quelle: A/cb

Der Grund: Ein Landwirt, dessen Hofstelle an das geplante Baugebiet grenzt, hatte über seinen Anwalt Bedenken zum Bebauungsplan vorgebracht. Er fürchtete Ärger mit den künftigen Anwohnern aufgrund von Lärm- und Geruchsbelästigung. Diese Bedenken konnte Diplom-Ingenieur Thomas Görner entkräften: Mit der Festsetzung eines Dorfgebietes sei Wohnbebauung auf der rund 5000 Quadratmeter großen Fläche nahe des Vechelder Bahnhofs problemlos möglich.

Dennoch gab es eine Änderung: Statt der ursprünglich geplanten Einfamilienhäuser sollen dort zweigeschossige Mietshäuser entstehen. „Wir haben eine stringente Nachfrage nach Mietwohnungen in Vechelde, die nicht befriedigt werden kann“, begründete Bürgermeister Hartmut Marotz (SPD).

Mit diesem Vorhaben sollen die ursprünglichen Überlegungen, Mietshäuser in der Albert-Schweitzer-Straße zu bauen, im Sinne der Anwohner aufgegeben werden. Auf dem ehemaligen Bauhof-Gelände sollen nun laut Ausschuss-Empfehlung sechs Bauplätze für eingeschossige Bauweise ausgewiesen werden. Grünes Licht gab der Ausschuss für folgende Projekte:

- Die Umwandlung des Gewerbegebiets „In den kurzen Drohnen“ in ein Mischgebiet, um dort ein Seniorenpflegeheim und ringsum eine 5000 Quadratmeter große, garten- und parkähnliche Grünfläche zu schaffen.

- Die Erweiterung des Baugebiets Sonnenberg-Waldblick.

- Die Erweiterung des geplanten Gewerbegebiets östlich der Feuerwehr bis zum Regenrückhaltebecken. Damit bietet das Gelände neben Tankstelle, einem Computertechnik-Unternehmen und einer Rolläden-Firma Platz für vier weitere Betriebe. Mittelfristig ist außerdem geplant, die Flächen „An der Talwiese“, nördlich der Umgehungsstraße, auch für Gewerbe zu nutzen.

- Die mögliche Erweiterung des Feuerwehrgebäudes in Vechelde. Planungen gibt es zwar nicht, vorbeugend soll jedoch Platz für die Zukunft gesichert werden. Konkrete Bauvorhaben stehen bei der Rettungswache auf dem Gelände an: Sie soll vergrößert werden, um dort einen zweiten Rettungswagen unterzubringen. Bis es soweit ist, soll behelfsmäßig ein Container aufgestellt werden.

web

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