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Höchstspannungsleitung hat nächste Phase erreicht

Wahle Höchstspannungsleitung hat nächste Phase erreicht

Wahle. Am vergangenen Donnerstag ging der dritte Tag des Erörterungstermins zum nördlichsten Abschnitt der 380-kV-Leitung Wahle-Mecklar in Hildesheim zu Ende. Damit hat das Genehmigungsverfahren für den 59 Kilometer langen Leitungsabschnitt von Wahle bis Lamspringe die nächste Phase erreicht.

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Das Umspannwerk in Wahle.

Quelle: A

Mehr als 200 Bürger kamen zur Anhörung der Privatanwender nach Hildesheim, um mit der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Tennet als Vorhabenträger und den Trägern öffentlicher Belange die eingereichten Stellungnahmen nochmals zu diskutieren.

Beim Treffen wurden zahlreiche Themen und Bedenken sachlich und konstruktiv besprochen, sodass nun eine entscheidende Phase im Genehmigungsverfahren erreicht ist.

Im Fokus der Einwendungen der Träger öffentlicher Belange - das sind hier Gemeinden und Landkreise, Naturschutzverbände sowie Jagd- und Forstgenossenschaften - standen denkbare Auswirkungen der geplanten Wahle-Mecklar-Leitung auf Tiere und Pflanzen. Insbesondere ging es um mögliche Beeinträchtigungen durch elektrische und magnetische Felder und die Forderung nach einer Erdverkabelung. Besonders der letzte Punkt wurde intensiv diskutiert.

Privatanwender aus der Gemeinde Vechelde regten an, die Leitung ungefähr auf halber Strecke zwischen Liedingen und Köchingen zu führen und nicht, wie bislang geplant, deutlich näher an Liedingen. Tennet müsste dafür zwei Masten mehr aufstellen. „Wir sind zu dieser Lösung bereit, wenn die Grundstückseigentümer freiwillig mitmachen und die Lösung von beiden Dörfern unterstützt wird“, erklärte Projektleiter Jens Siegmann.

Tennet ist bei der Planung von Leitungsbauprojekten an die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Erdverkabelung gebunden. Diese sind derzeit eng gestrickt, wobei die Bundesregierung eine Ausweitung der Rahmenbedingungen in Erwägung zieht. Tennet begrüße grundsätzlich eine maßvolle Erweiterung der Erdkabeloption, wies aber auch darauf hin, dass erst weitere Gesetzgebungsverfahren abgewartet werden müssten.

bol

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