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Historische Dorfwanderung führt in ein Paradies

Wendeburg Historische Dorfwanderung führt in ein Paradies

Meerdorf. Seine dritte historische Dorfwanderung hat nun der Heimatverein Meerdorf veranstaltet.

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Die Besucher genossen die Besichtigung im Gartenparadies von Manfred und Elisabeth Jürgens.

Quelle: oh

Zur Begrüßung erklärte der Vorsitzende Bernd Meier, dass auch dieses Mal die Grundfrage „Wollen Sie wissen, wo das Meer geblieben ist?“ am Rande behandelt wird. Jedoch lag das Ziel der Wanderung - der paradiesischen Garten von Manfred und Elisabeth Jürgens - am Rande des ehemaligen Meeres, der dem Ort den Namen gab.

Zunächst berichtete Ortsheimatpfleger Horst Nordmeyer zur geschichtlichen Einstimmung über wechselnde Besitzverhältnisse und Totalverluste durch Brandkatastrophen. Luftaufnahmen und alte Fotos verdeutlichten die Lage im Dorf und die eingetretenen Veränderungen.

Vor Ort präsentierte Manfred Jürgens ein sehr schön angelegtes und gepflegtes Areal von ungefähr 9000 Quadratmetern Fläche. Seine Ehefrau Elisabeth kümmere sich um die Kleingewächse und Blumen, während er sich um die Vielzahl der Laubbäume bemühe, insbesondere der Züchtung unterschiedlicher Eichenbäume. Als schönsten Eichenbaum bezeichnet er die Japanische Kaisereiche mit den größten Blättern, während die nebenan stehende Libanon-Eiche die kleinsten Blätter, aber die dicksten Eicheln habe.

Nebenbei bekamen die Besucher Tipps für die Rasen- und Rosenpflege: Regelmäßiges Düngen und Mähen ergebe einen tadellosen teppichartigen Rasen. Und Rosen sollten vorbeugend gegen Befall gespritzt werden. Von sogenannten Biomitteln halte er nicht viel.

Zwischen den viele Bäumen tummelten sich auf einer Wiese Kaninchen, zahme Hühner und Damwild. Auch ein großer Teich mit vielen Fischen war zu bestaunen - „so wie man sich ein Paradies halt vorstellt“, sagt Meier. „Obwohl Manfred Jürgens betont, dass die Unterhaltung der Anlage für ihn ein Vollzeitjob darstellt, findet er Zeit, um auf dem Dachboden an professionellen Maschinen Möbel und andere Sachen zu bauen.“

Nach der Besichtigung, die mit Lob und Beifall bedacht wurde, genossen die Besucher im Alten Landhaus ein Spargelbüfett.

cw

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