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Helikopter vermisst 380-Kilovolt-Trasse

Vechelde-Wahle Helikopter vermisst 380-Kilovolt-Trasse

Ein Hubschrauber soll demnächst über dem Peiner Land kreisen: Der Netzbetreiber Tennet vermisst ab heute aus der Luft den Bereich für die 380-Kilovolt-Trasse zwischen Wahle und Mecklar.

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Verfügt über modernste Vermessungsgeräte: Der Helikopter, mit dem der Netzbetreiber Tennet den Korridor für die 380-Kilovolt-Stromtrasse zwischen Wahle und Mecklar vermisst.

Quelle: oh

Wahle . Wann der Hubschrauber genau über dem Peiner Land kreist, konnte Tennet-Sprecher Markus Meyer gestern nicht mitteilen: „Er wird aber mehrmals hin- und her fliegen, da die Erfassungsbreite mit nur einem Flugstreifen bei etwa 200 Metern liegt.“ Insgesamt müsse ein Korridor von etwa 190 Kilometern erfasst werden. „Zudem fliegt der Hubschrauber sehr niedrig, etwa 200 bis 250 Meter hoch, mit 60 bis 70 Stundenkilometern.“

Die Vermessungen dienen als Vorbereitung für das Planfeststellungsverfahren. „Hierfür müssen zunächst die im Raumordnungsverfahren bevorzugten Trassenbereiche zentimetergenau vermessen werden. Die dadurch gewonnenen Daten bilden im weiteren Planungsverlauf die Grundlage zur Positionierung der Trasse und werden somit Teil der Antragsunterlagen, die Tennet im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens der 380-kV-Leitung Wahle – Mecklar erstellt“, teilt Projektleiter Jens Siegmann mit.

Dafür wurde der Helikopter mit modernsten Vermessungsgeräten ausgerüstet: Beim Überfliegen bestimmt er seine eigene Position über GPS und zeichnet gleichzeitig mithilfe des sogenannten Airborne-Laserscannings die Oberflächenstruktur des Geländes und anderer Objekte wie Gebäude, Straßen, Bach- und Flussläufe sowie Vegetation als präzises 3D-Modell auf.

Zusätzlich werden hochauflösende Fotos aufgenommen, die zur Interpretation der Laserdaten und als Planungsgrundlage dienen. „Viele Belange können mit den Daten und Bildern schon vorab berücksichtigt oder im Dialog geklärt werden. Das schafft Transparenz und erleichtert die Diskussion mit den Bürgern“, so Siegmann.

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Die geplante Höchstspannungsleitung

Fünf Trassenverläufe hatte Tennet beim Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium prüfen lassen, um ab 2015 an der Nordsee in Windparks produzierten Strom in die süddeutschen Ballungsgebiete zu transportieren.

Die Wahl fiel auf die Variante 2A (PAZ berichtete), die von Wahle in Richtung Süden, vorbei an Vechelde, Bettmar, Liedingen und Bodenstedt (Gemeinde Vechelde), Groß Lafferde (Lahstedt), Woltwiesche und Barbecke (Lengede) führt. Sie ist das Ergebnis eines Raumordnungsverfahrens, in dem die Vereinbarkeit der geplanten Höchstspannungsleitung mit den Zielen und Grundsätzen der Raumordnung geprüft wurde.

„Die Verbesserung, die von hessischer Seite vorgesehen sind, können aufgrund der Daten, die durch das Befliegen gewonnen werden, effektiver umgesetzt werden. Die standortscharfe Festlegung der Trasse und damit die eigentliche Genehmigung der Leitung erfolgt erst im anschließenden Planfeststellungsverfahren“, erklärt Projektleiter Jens Siegmann.

Laut der Deutschen Energieagentur ist der nicht unumstrittene Netzausbau im Norden unumgänglich, um die Energieversorgung zu gewährleisten.

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