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Heftige Regenschauer machten Landwirten zu schaffen

Wendeburg/Vechelde Heftige Regenschauer machten Landwirten zu schaffen

Wendeburg/Vechelde. Das Getreide ist reif, doch die vereinzelten heftigen Regenschauer machten es den Landwirten in den vergangenen Tagen sehr schwer ihre Ernte einzubringen. Die Bilanz ist aber weitestgehend positiv.

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Ein Mähdrescher erntet auf einem Feld zwischen Bortfeld und Vechelade Winterweizen.

Quelle: bsnews.tv

„Mengenmäßig gab es in diesem Jahr eine gute bis sehr gute Ernte“, resümiert der Kreislandwirt Wilfried Henties.

„Die Witterung spielte nicht mit, die Niederschlagsmengen waren zu hoch“, sagt Carsten Friese über die heftigen Regenfälle der vergangenen Wochen. Der Landwirt aus Zweidorf hat bereits die gesamte Ernte eingefahren, überwiegend Weizen baut er an. Lange fürchtete Friese um das Getreide, das noch auf den Feldern stand. Das Problem: Das feuchtwarme Wetter setzte dem Korn zu, die Qualität sank. Entsprechend ließ sich ein Großteil des Getreides nur noch als Futtermittel verkaufen.

Sorgen machte den Landwirten aber auch die Befahrbarkeit der Felder: Bei so viel Niederschlag sei dies mit den schweren Maschinen kaum möglich, erklärt Friese. „Unsere Maschinen versinken auf den vernässten Stücken“, bedauert auch der Landwirt Joachim Sehle aus Vallstedt.

Dabei sei die diesjährige Getreide-Ernte mengenmäßig gut ausgefallen, wie Henties erklärt. „Aber der Preis ist schlecht. Ich bekomme zu wenig für meine Ernte“, bilanziert der Zweidorfer Landwirt Friese und fügt hinzu: „Wer Kontrakte geschlossen hat und die Qualität nicht liefern kann, muss Strafe zahlen.“ Sehle hingegen kann sich darüber freuen, dass der Ertrag seiner diesjährigen Weizenernte gut ausgefallen ist. „Nur ein Prozent des Weizens kann ich vermutlich als Futterweizen nutzen. Der Rest entsprach den Anforderungen der Landhändler, um als Backweizen verkauft zu werden“, sagt er.

Sein Trick war es, in diesem Jahr die Ernte zügig einzubringen, denn in den vergangenen Jahren gab es ebenso unbeständige Wetterphasen wie in diesem. Sehle erklärt: „Da Getreide sehr witterungsempfindlich ist, ist jede Mähminute wichtig, weshalb ich viel Wert auf eine große Maschine lege.“

Einige Ären stehen aber noch auf den Feldern. Diese werden in den kommenden Tagen geerntet und als Futterweizen weiterverkauft. „Zum Glück ist es nicht so weit gekommen, dass der Weizen ausgekeimt ist. Denn dann würde er in die Biogasanlage gebracht“, sagt Henties. Der Weizenverkauf an Biogasanlagen bringe nämlich hohe finanzielle Einbußen.

mir/mgb

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