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Haupt- und Realschülerforsten Schulwald weiter auf

Vechelde Haupt- und Realschülerforsten Schulwald weiter auf

Wierthe. Noch sieht der Acker hinter der alten Zuckerfabrik Wierthe noch nicht nach einem Wald aus - aber das wird sich schon bald ändern. Die Schüler der drei weiterführenden Schulen in Vechelde legen sich auf jeden Fall mächtig ins Zeug, um auf der rund 2,5 Hektar großen Fläche, die die Gemeinde Vechelde zur Verfügung gestellt hat, einen Schulwald anzulegen. Gestern pflanzten zwei siebte Klassen der Haupt- und Realschule 1200 weitere Bäume.

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Forsteten gestern den neuen Klimawald an der alten Zuckerfabrik Wierthe auf: Einige Schüler mit ihren Lehrern Valentina Ziebler (Hauptschule) und Klaus Lotz (Realschule).

Quelle: web

„Eigentlich war die Aktion schon früher geplant, aber wegen des gefrorenen Bodens ging es nicht“, sagt Realschulleiterin Claudia Rühmann. Die Baumarten sollten sich die Schüler übrigens selbst aussuchen, und so fanden Sandbirke, Linde, Wildapfel und Wildbirne, Eiben und Buchen ein Plätzchen auf dem Acker. „Die Schüler sollen unterschiedliche Arten in unterschiedlichen Wachstumsphasen kennenlernen“, erklärt Franz Hüsing, Direktor der Stiftung Zukunft Wald. Deshalb pflanzten die Vechelder Gymnasiasten später am Tag auch noch eine Abiturienten-Allee mit den Bäumen des Jahres - vom Holzapfel über die Vogelbeere bis hin zur Stieleiche. Schulleiter Andreas Stein pflanzte den Baum des Gründungsjahres des Julius-Spiegelberg-Gymnasiums: die Weißtanne.

Trotz aller Vielfalt bleibt die Eiche das vorherrschende Gewächs auf dem Acker, einfach, weil sie dort am besten gedeiht.

Die Schüler hatten bei der Pflanzaktion jede Menge Spaß und lernten nebenbei auch noch etwas: Bereits im Vorfeld hatten die Siebtklässler das Ökosystem Wald im Unterricht kennengelernt. Das Baumpflanzen war aber für viele Schüler eine Premiere, so etwa für Laura Riske (13). „Es macht Spaß und ist besser als Unterricht“, war sie sich mit Lenna Winzer (13) einig.

Auch Hüsings ständiger Begleiter, Hund Ayla, kam bei den Schülern gut an. Und was muss man bei der Pflanzung beachten? „Alle Wurzeln müssen in die Erde, sonst gibt’s Sonnenbrand“, weiß Lenna. Für praktische Hilfe standen vier Forstwirt-Auszubildende um Friedrich Steinborn vom Forstamt Wolfenbüttel zur Verfügung.

Die kleinen Bäumchen später einmal in Groß zu sehen, darauf freuen sich Lina Zickermann und Jan Havekost, beide 14 Jahre, schon besonders. Und damit auch in Zukunft weiter fleißig gepflanzt werden kann, überreichte die Volksbank Vechelde-Wendeburg einen Scheck in Höhe von 500 Euro.

Das nächste Projekt hat sich Hüsing bereits ausgedacht: Die Schüler sollen sich an einem Songtext-Wettbewerb beteiligen. Gesucht wird ein Text zum Thema „Mein Wald“, der von dem Musikproduzenten Leslie Mandoki vertont wird. „Das soll die Hymne unseres Schulwaldprojektes werden.“

web

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