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Harvesse: Doppel-Baustelle nervt jeden Tag viele Pendler

Wendeburg Harvesse: Doppel-Baustelle nervt jeden Tag viele Pendler

Harvesse. Die A 2 - für viele ist diese Autobahn allmorgendlich ein leidiges Thema, führt sie der Weg zur Arbeit von Peine aus Richtung Hannover oder Braunschweig oft dort entlang. Derzeit macht die wichtigste innerdeutsche Ost-West-Verbindung ihrem Spitznamen als „längster Parkplatz Deutschlands“ wieder alle Ehre. Der Grund sind zahlreiche Baustellen, die auch den Verkehr um Peine deutlich einschränken.

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Stau bei Harvesse: Autofahrer müssen zurzeit jede Menge Geduld mitbringen.

Quelle: Jasper Warzecha

Dass vielbefahrene Straßen erneuert werden müssen, ist klar, auch dass eine geplante Vergrößerung der Fahrbahn der A 2 durchaus sinnvoll erscheint. Was allerdings zusätzlich für Unmut sorgt, sind weitere Baustellen entlang der hochfrequentierten Umleitungen.

Derzeit erzürnt eine solche Baustelle an der Landesstraße 321 bei Harvesse die dort vorbeifahrenden Pendler. Unter ihnen auch Sven Bödecker: „Als Pendler zwischen Peine und Braunschweig trete ich meinen Rückweg täglich momentan über Land an, weil auf der A2 oft gar nichts mehr geht.“ Er sei schon öfter darüber erstaunt gewesen, wie es die „Verkehrsplaner immer wieder schaffen, auch Hauptumleitungsstrecken dicht zu machen“. Vor allem die Schließung der B 65 in Mehrum bei gleichzeitigem Umbau des Kreuzes Hannover-Ost vor einiger Zeit hat er dabei vor Augen.

Bauherrin des Radwegs in Harvesse ist die Gemeinde Wendeburg. Dort ist Jürgen Wittig der Fachbereichsleiter für Bauen und Ordnung. Dem Weg fehle im Außenbereich nur noch der Asphalt, sagt er. „Es müssen aber noch Anschlüsse gelegt werden“, erklärt Wittig, der die Restbauzeit auf sechs Wochen schätzt.

So lange müssen sich die Autofahrer an dieser Stelle noch auf Verkehrsbehinderungen einstellen. Wittig kann den Unmut der Pendler natürlich verstehen, doch er meint auch, dass „so etwas nur schwer zu verhindern ist“.

Für die aktuelle Situation gibt es eine Erklärung: Der Radweg sollte ursprünglich im vorigen Jahr gebaut werden, aufgrund von notwendigen Abstimmungen mit dem Straßenamt in Wolfenbüttel verzögerte sich der Beginn allerdings. „Als uns dann die Mitteilung erreichte, dass die A 2 ausgebaut wird, hatten wir die Bauaufträge bereits vergeben“, erklärt der Bauamtsleiter gegenüber der PAZ.

Solche Situationen lassen sich in den Augen Wittigs nur eindämmen, wenn „vom Bund bis zur Kommune alle im regen Austausch miteinander stehen“. Aber auch dann ließen sich, so Wittig, zwei parallel Maßnahmen wohl nicht immer verhindern.

von Jasper Warzecha

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