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Harvesse: Bürgerinitiative fordert Umgehungsstraße

Wendeburg Harvesse: Bürgerinitiative fordert Umgehungsstraße

Harvesse. Für eine Umgehungsstraße für Harvesse im Zuge des VW-Logistik-Optimierungszentrums, das an der B 214/ Ecke L 321 entstehen soll, macht sich nun die Bürgerinitiative (BI) „Pro lebenswertes Harvesse“ stark.

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Auf der rot umrandeten Fläche soll das VW-Zentrum gebaut werden. Die BI fordert eine Umgehungsstraße parallel zur Autobahn.

Quelle: StepMap

Dabei fordern die BI-Mitglieder einen Abknick der L 321 von Wendeburg kommend parallel zur A 2 in Richtung der B 214 - eine Idee, die sie auch bereits Bürgermeister Gerd Albrecht in einem persönlichen Gespräch vorgestellt hätten. „Die damit verbundene komplette Entlastung der Ortschaft Harvesse vom jetzt schon starken (vor allem Lkw-) Durchgangsverkehr würde für alle Harvesser Bürger eine signifikante Erhöhung der Lebensqualität bedeuten“, sagt Stefan Löning von der Initiative.

Zudem, so die Meinung der BI, würde es die Akzeptanz des geplanten Zentrums erhöhen, „da aus der Wendeburger Straße am Ortsende in Richtung B 214 eine Sackgasse gemacht werden könnte und damit gewährleistet wäre, dass die Zufahrt aller Lkw und Pkw zum Logistik-Optimierungszentrum - und auch zum Kiesabbau Papenburg - ausschließlich über die B214 erfolgt“, so Löning. Der Initiative ist es wichtig, zu betonen, dass es sich um erste Ideen handele, die durchaus diskussionswürdig seien.

Als problematisch stuft Gerd Albrecht, Bürgermeister der Gemeinde Wendeburg (CDU), diese Pläne ein: „Man würde dann durch das Landschaftsschutzgebiet fahren.“ Auf eben jener Fläche nahe der Autobahn sei die Realisierung des VW-Zentrums gescheitert - aus Gründen des Naturschutzes. „Dort befindet sich eine Wildunterführung sowie ein Wilddreieck als Ausgleichsfläche für den Bau der Autobahn“, erläutert der Verwaltungschef. „Es scheint äußerst schwierig, diese Idee zu verwirklichen, aber ich nehme die Anregung gerne auf.“

Die Frist für die frühzeitige Bürgerbeteiligung ist inzwischen abgelaufen. Fünf Stellungnahmen von Privatleuten zum Zentrum seien eingegangen, außerdem Einwendungen von Trägern öffentlicher Belange. „Diese werden ausgewertet, geprüft und der Vorentwurf gegebenenfalls überarbeitet“, beschreibt Albrecht. In seiner Sitzung am 10. September soll der Gemeinderat voraussichtlich die öffentliche Auslegung des Plans beschließen.

Die Forderungen der BI gehen aber noch weiter: Sie will eine Tempobegrenzung innerhalb der Ortschaft Harvesse auf 30 Kilometer pro Stunde. Die Forderungen des Harvesser Ortsvorstehers Heiko Jacke, den Radweg-Lückenschluss an der L 321 zu verwirklichen und den Ort mit schnellem Internet zu versorgen, werden von der BI begrüßt. „Auch das Lkw-Fahrverbot für die Wenser Straße ist ein guter Schritt, von dem aber leider nicht die lärm- und verkehrsgeplagten Anwohner im Oberdorf profitieren, welche auch die Hauptleidgeplagten des geplanten Logistik-Zentrum sein werden“, sagt Löning.

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