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Grundwasserbrunnen für Vogelparadies eingeweiht

Wierthe Grundwasserbrunnen für Vogelparadies eingeweiht

Wierthe. Ein wahres Vogelparadies mit Zwergtaucher, Höckerschwan und Teichrohrsänger sind die Teiche der ehemaligen Zuckerfabrik in Wierthe. Um dieses Kleinod zu erhalten, wurde dort ein Grundwasserbrunnen gebaut. Gestern wurde er offiziell vorgestellt.

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Professor Ulrich Reimers (v.l.), Peter Zanini (Stiftung Kulturlandpflege), Erster Gemeinderat Ralf Werner, Bürgermeister Hartmut Marotz, Björn Rohloff (Kulturlandpflege), Karsten Behr (Bingo-Umweltstiftung), Hans-Heinrich Ehlen (Vorsitzender Kulturlandpflege), Gert Lindemann (Stiftungsrat Kulturlandpflege).

Quelle: mir

Gebaut wurde der Brunnen, der den größten der sechs Teiche mit Wasser speist, von der Stiftung Kulturlandpflege. Deren Vorsitzender Hans-Heinrich Ehlen erläuterte, wie die Teiche zum Vogelparadies wurden. „Das Wasser der Zuckerfabrik wurde in die Teiche geleitet, damit es sich klärt und absetzt. Nach der Stilllegung der Zuckerfabrik entstand hier so ein Lebensraum für viele Tiere.“

Die verbleibenden Schlammbereiche stellten sich als besonders attraktiv für Zugvögel heraus, legte Björn Rohloff von der Stiftung Kulturlandpflege dar. Doch da die Teiche aufgrund des nun nicht mehr eingeleiteten Wassers zunehmend verlandeten, entschied sich die Stiftung, die das Areal im Jahr 2008 von der Nordzucker AG übernahm, einen Grundwasserbrunnen zu bauen, um den Artenreichtum zu erhalten.

Nach einigen Rückschlägen ist die Förderpumpe nun seit 2013 in Betrieb. Rund 20 000 Euro habe der Brunnen gekostet, etwa 60 Prozent habe die Stiftung Kulturlandpflege gezahlt, 40 Prozent die Bingo-Umweltstiftung, so Rohloff.

„Landwirte, Jagdpächter und Dorfgemeinschaft, alle haben hier an einem Strang gezogen“, sagte Ehlen. Auch von der Gemeinde Vechelde wurde das Vorhaben unterstützt. Vornehmlich sei es aber Professor Ulrich Reimers, Naturschutzbeauftragter der Gemeinde Vechelde, gewesen, der das Projekt hartnäckig vorangetrieben habe, erklärte Vecheldes Bürgermeister Hartmut Marotz (SPD).

Reimers selbst war voll des Lobes: „Nirgendwo sonst in der Gemeinde Vechelde findet sich so viel unberührte Natur.“ Und damit das auch so bleibt, sollen keine weiteren Wege auf dem Areal geschaffen werden. Vogelbeobachter sind natürlich weiterhin willkommen.

mir

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