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Grundschulen benötigen mehr Geld für Ganztagsangebot

Vechelde Grundschulen benötigen mehr Geld für Ganztagsangebot

Vechelde. Dafür, dass das gesetzlich geregelte Ganztagsschulangebot für Grundschulen ausreichend finanziert wird, setzen sich die Vechelder CDU und der Bürgermeister Ralf Werner (SPD) ein.

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Blick auf die Grundschule in Vechelde.

Quelle: A

Vechelde. Derzeit reichen aber die vom Land zur Verfügung gestellten Mittel nicht aus, um den Ganztagsbetrieb mit geschulten Pädagogen abzudecken. Aus diesem Grund wurde vor vier Monaten ein Schreiben an das Kultusministerium gesendet - eine Antwort darauf kam bislang noch nicht.

Zum Hintergrund: Die Gemeinde Vechelde hat derzeit zwei Ganztags-Grundschulen. Eine davon steht in Vechelde (vierzügig), die andere in Vallstedt (zweizügig). Aller Voraussicht nach soll die Grundschule in Wedtlenstedt auch in eine zweizügige Ganztagsschule umgewandelt werden. „Auf dieser Grundlage würden uns dann jährlich 42 500 Euro fehlen - und das ist ein Umfang, den wir vermutlich langfristig nicht auffangen können“, betont Hans-Werner Fechner (CDU) bei einem Pressegespräch. Zurzeit komme die Gemeinde nämlich für die beiden Ganztagsgrundschulen auf.

Auf die PAZ-Anfrage beim niedersächsischen Kultusministerium gab es innerhalb kürzester Zeit eine vertröstende Antwort: „Diesen Einzelfall wird das Land gemeinsam mit den Betroffenen prüfen und Unterstützung anbieten.“

Laut Sebastian Schumacher, Pressesprecher des Niedersächsischen Kultusministeriums, habe es bislang dank der besseren Ressourcenzuweisungen und den Veränderungen durch den Ganztagsschulerlass „außerordentlich“ positive Rückmeldungen gegeben. Die Vechelder Schulen seien somit Einzelfälle, was Fechner wiederum nicht glaubt. „Es wird vermutlich eine große Dunkelziffer geben, da sich viele Gemeinden nicht melden“, so seine Ansicht.

Schumacher sagt: „Bis 2018 werden über 370 Millionen fließen, um Niedersachsen zum Land der guten Ganztagsschulen zu machen. So konnte zum Schuljahr 2014/15 der Faktor zur Berechnung des Ganztagszusatzbedarfs landesweit von 25 Prozent auf 75 Prozent der Ausstattung angehoben worden, über 16 000 Stunden zusätzlich konnte das Kultusministerium den Schulen für den Ganztagsbetrieb zuzuweisen, über insgesamt 67 243 Stunden - so viel wie niemals zuvor.“

Um die Qualität zu sichern und perspektivisch weiter zu verbessern, werde das Land den Einzelfall überprüfen, verspricht Schumacher.

Es stünden diverse Unterstützungs- und Beratungsangebote durch die Landesschulbehörde zur Verfügung. Das gelte sowohl für die Vertragsgestaltung als auch für die Weiterentwicklung der pädagogischen Konzepte.

mgb

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