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Grünes Licht für Solarpark mit ungewisser Zukunft

Vechelde Grünes Licht für Solarpark mit ungewisser Zukunft

Vechelde. Die Weichen für den geplanten Solarpark in Groß Gleidingen auf einer an die Bahnlinie grenzenden Ackerfläche sind gestellt: Gestern Abend hat sich der Umwelt- und Planungsausschuss der Gemeinde Vechelde einstimmig für die mit dem Vorhaben verbundene Änderung des Flächennutzungsplans sowie die öffentliche Auslegung der Pläne ausgesprochen - jedoch mit einigen Auflagen.

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Auf der rot markierten Fläche könnte der Solarpark Groß Gleidingen entstehen.Karte: Stepmap

Quelle: Karte: Stepmap

„Ich sehe nicht viele Vorteile für die Gemeinde, aber umso mehr Risiken“, sagte Dr. Wolfgang Paul (CDU). Auf seinen Antrag hin soll im Bebauungsplan festgesetzt werden, dass der Planungsträger nach Beendigung des Betriebes die Fotovoltaik-Anlage auch wieder abbaut. Hintergrund: Ein Investor plant, auf einer derzeit landwirtschaftlich genutzten, rund 2,6 Hektar großen Fläche östlich von Groß Gleidingen und nördlich der Bahnstrecke Braunschweig-Hannover eine Freiland-Fotovoltaikanlage zu errichten. Des weiteren soll geklärt werden, ob für den Planungsträger rechtlich eine Rekultivierung festgeschrieben werden kann.

Zerstreuen konnte Erster Gemeinderat Ralf Werner die Befürchtungen, dass aufgrund möglicher technischer Erfordernisse bei der Einspeisung des Solarstroms Kosten für die Gemeinde Vechelde anfallen könnten, die gerade mit dem Stromanbieter Eon Avacon die Gesellschaft „Energieversorgung Vechelde“ gegründet hat.

Ob der Solarpark indessen überhaupt gebaut wird, sei fraglich, machten Werner wie auch Vecheldes Bürgermeister Hartmut Marotz (SPD) deutlich. Denn die Einspeisevergütung solle im kommenden Jahr weiter sinken.

Auch für die öffentliche Auslegung weiterer Bebauungspläne sprach sich der Ausschuss aus: So soll ein Teil des Gewerbegebiets „In den kurzen Drohnen“ umgewandelt werden, um dort ein Seniorenheim zu errichten und eine kleine Grünfläche anzulegen. Ferner ist vorgesehen, das Gewerbegebiet „Vechelde-Nord I“ bis zum vorhandenen Regenrückhaltebecken am Amselring zu erweitern. Dort ist auch eine weitere Veränderung geplant: Es soll für die Zukunft eine Erweiterungsfläche für die Vechelder Feuerwehr geschaffen werden, konkrete Planungen gibt es aber nicht. Allerdings soll ein zweites Rettungsfahrzeug in Vechelde stationiert werden, für das eine Garage sowie möglicherweise weitere Räume für das Personal geschaffen werden müssen.

Zustimmung fand auch das Vorhaben eines Bettmarer Landwirts, zusätzlich zu seinem Hofladen ein Hofcafé einzurichten. Auch hier empfahl der Ausschuss die öffentliche Auslegung des Bebauungsplans.

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