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Grüne befragten Bürgermeister-Kandidaten

Vechelde Grüne befragten Bürgermeister-Kandidaten

Vechelde. Die Vechelder Grünen stellen keinen eigenen Kandidaten für die Bürgermeister-Wahl in Vechelde am 6. Juli auf. Daher haben sie nun den Kandidaten von SPD, Ralf Werner, und CDU, Oliver Schatta, Fragen gestellt, um herauszufinden, ob eine Wahlempfehlung für einen Bewerber aus grüner Sicht ausgesprochen werden kann.

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Oliver Schatta (CDU) und Ralf Werner (SPD) bewerben sich um das Bürgermeister-Amt in Vechelde.

Quelle: mir

Schon beim Thema Baugebiete gehen die Meinungen der Kandidaten auseinander: Während Vecheldes Erster Gemeinderat Ralf Werner ausführt, mit der Ausweisung von Bauland und der Ansiedlung von jungen Familien dem demografischen Wandel zu begegnen, spricht sich CDU-Kandidat Oliver Schatta für eine Entschleunigung bei der Ausweisung von Neubaugebieten aus: „Eine weitere Verstädterung Vecheldes - wie von Teilen der SPD gewünscht - will ich verhindern!“

Auch zum Schulstandort Vechelde treffen die Bewerber unterschiedliche Aussagen: Schatta lehnt eine IGS-Außenstelle in Vechelde ab und will die bestehende Realschule und das Gymnasium erhalten, Hauptschüler müssten dann alternative Angebote in Nachbargemeinden nutzen. Werner sagt dagegen: „Für mich ist der Schulstandort Vechelde nur dann zukunftsweisend aufgestellt, wenn Schulformen für alle Schullaufbahnempfehlungen vorgehalten werden.“ Für eine Entscheidung, wie der Schulstandort Vechelde künftig aufgestellt werden soll, ist für den SPD-Kandidaten der Elternwille ausschlaggebend.

Nahezu identisch positionieren sich die beiden dagegen bei der Frage, wo sie Vechelde im Zuge der derzeitigen Fusionsdebatte in zehn Jahren sehen. Werner sieht die Gemeinde weiterhin als eigenständig in einer wie auch immer verfassten Region Braunschweig. „Die Gemeinde ist nicht in die Stadt Braunschweig eingemeindet worden und ist keine kreisangehörige Gemeinde eines Landkreises Hildesheim/Peine.“ Auch Schatta sagt: „Vechelde wird bei sich verändernden Regionalstrukturen auch in zehn Jahren ein Teil der ‚Braunschweigischen Landschaft‘ sein und bleiben.“

Das Fazit der Grünen: Hinsichtlich der Gemeindeentwicklung sehen sie bei Kandidat Schatta einige Übereinstimmungen mit ihren Vorstellungen für eine Entschleunigung bei der Ausweisung von Neubaugebieten. „Allerdings sehen wir auch aufgrund der Meinungsvielfalt und des Abstimmungsverhaltens seiner Partei, der CDU, dieses formulierte Ziel eher als theoretisch an“, so Grünen-Fraktionschefin Doris Meyermann. Ganz auf einer Linie mit den Aussagen Werners seien die Grünen in der Frage des Schulstandortes. Hier sei eine Umfrage unter der Elternschaft auf Kreisebene für den gesamten Landkreis Peine in Arbeit. Auch die erforderliche Fachkompetenz für die Führung der Gemeinde Vechelde sehen die Grünen eher bei Ralf Werner. „Wir erhoffen uns von ihm sachlichen, transparenten und fairen Umgang im politischen Diskurs mit allen Beteiligten.“

mir

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