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Großprojekt nimmt weiteren Schritt: Ab sofort fließt in Broistedt Harzwasser

Lengede-Broistedt Großprojekt nimmt weiteren Schritt: Ab sofort fließt in Broistedt Harzwasser

Broistedt. Das Projekt Harzwasser-Umstellung nimmt einen weiteren Teilschritt: Seit gestern könne weiches Trinkwasser ins Ortsnetz von Broistedt eingespeist werden, teilte der Wasserverband Peine mit. „Wir freuen uns sehr, dass nun auch die erste Ortschaft in der Gemeinde Lengede Harzwasser erhalten wird“, sagt Lengedes Bürgermeister Hans-Hermann Baas.

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Foto links: Wassermeister André Rössel (rechts) hat gestern zusammen Kollege Jörg Ohms die Harzwasser-Einspeisung für Broistedt gestartet. Foto rechts: Projektleiter Ekkehard Emersleben und Lengedes Bürgermeister Hans-Hermann Baas besichtigten im Sommer die Bauarbeiten.

Quelle: oh

Bis Weihnachten sollen auch die anderen Ortschaften rund um den Seilbahnberg umgestellt werden. „Dafür muss nicht nur der Lückenschluss der neuen Transportleitung zwischen Broistedt und Barbecke abgeschlossen sein, sondern auch der Wasserbehälter bei Berel bereits mit Harzwasser betrieben werden“, erläutert Baas.

Vor allem auf weniger Kalkränder und somit weniger Putzaufwand freuten sich viele Lengeder Bürger, berichtet der Bürgermeister weiter. Trinkwasser sei ein Naturprodukt mit verschiedenen Eigenschaften, die von der Herkunft beeinflusst werde, unterstreicht Baas in seiner Funktion als Verbandsvorsteher. Das gelte auch für den Geschmack. Darin weiche das Harzwasser vom Börßumer Wasser auch aufgrund des geringeren Kalkanteils ab. „Kalk ist ein Geschmacksträger. Manche Kunden schmecken den Unterschied der Wässer gar nicht, andere berichten von einer kurzen Umgewöhnungsphase“, berichtet Olaf Schröder, Geschäftsführer des Wasserverbandes Peine.

Mit dem geänderten Kalkanteil ändert sich auch der Härtegrad von hart zu weich. „Nach einer kurzen Mischungsphase wird er sich bei durchschnittlich 3,8 Grad deutscher Härte einstellen“, so Ingenieur Schröder. Es sei wichtig, Waschsubstanzen entsprechend dem neuen Härtegrad zu dosieren. „Entsprechende Hinweise findet der Verbraucher zum Beispiel auf dem Waschmittelkarton.“

Mit Hochdruck wird derweil am Lückenschluss der neuen Transportleitung zwischen Barbecke und Broistedt gearbeitet. Ein knapper Kilometer des rund 45 Zentimeter durchmessenden Rohres muss dafür noch in die Erde gebracht werden. Wenn das Wetter weiter mitspielt, solle die Verlegung im November abgeschlossen werden, berichtet Bauleiter Ekkehard Emersleben.

Das Großprojekt Harzwasser-Umstellung hatte 2008 begonnen. Mit dem Abschluss werden über 50 Kilometer neue Transportleitungen sowie ein neuer Wasserbehälter mit ungefähr 7000 Kubikmeter Fassungsvermögen hergestellt sein. Rund 30,7 Millionen Euro investiert der Wasserverband.

rd

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