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Größter Schmetterling der Welt geschlüpft

Wendeburg Größter Schmetterling der Welt geschlüpft

Wendeburg. Der größte Schmetterling der Welt: Lange hat der Wendeburger Horst-Günter Meier auf ihn gewartet, jetzt endlich ist ein Weibchen des Atlasspinners (Attacus atlas) geschlüpft.

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Horst-Günter Meier ist begeistert: Das Atlasspinner-Weibchen ist endlich geschlüpft. Deutlich zu erkennen: Die Flügelzeichnung, die an Schlangenköpfe erinnert.

Quelle: mir

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch war es so weit: Der Nachtfalter - mit einer Flügelspannweite von rund 20 Zentimetern - verließ den an ein verwelktes Blatt erinnernden und somit gut getarnten Kokon und machte so dem Wendeburger Schmetterlingszüchter eine riesengroße Freude. „Ich bin sehr begeistert“, so Meier.

Dabei war es eine „schwierige Geburt“: Lange hat Meier auf den Schlupf warten müssen. Seine größte Freude wäre es, Männchen und Weibchen zur Verpaarung zu bringen. Doch bislang sind keine zwei Falter gleichzeitig geschlüpft und sie leben nur eine Woche lang. Aufgrund ihres kurzen Lebens als Falter müssen die Atlasspinner auch keine Nahrung aufnehmen. Die Raupen haben bereits für den späteren Falter mitgefressen.

Wie alle Nachtfalter beginnt auch der Atlasspinner mit der Dämmerung zu fliegen - was Meier vor ein Problem stellt. Das Terrarium ist dafür zu klein. „Während die Weibchen tagelang sitzen bleiben, versuchen die Männchen mit ihren antennenartigen Fühlern ein Weibchen zu orten und fliegen umher“, erklärt der Nabu-Experte. Nun sorgt eine Lampe dafür, dass es für die Schmetterlinge „Tag“ bleibt, und dann gibt es da noch das „Schmetterlingszimmer“, in dem die Falter nachts herumfliegen dürfen.

Übrigens: Zum Abschrecken von Fressfeinden hat der Atlasspinner eine Flügelzeichnung, die an Schlangenköpfe erinnert. „Es reicht nur ein Lufthauch und schon beginnt er die Flügel und damit die Schlangenköpfe zu bewegen“, schildert der Schmetterlingsfreund. In seinem Heimatland Asien werde der Atlasspinner daher auch einfach „Schlangenkopf“ genannt.

mir

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