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„Graue Haare, buntes Leben“: Landfrauen hörten Vortrag

Wendeburg „Graue Haare, buntes Leben“: Landfrauen hörten Vortrag

Wendeburg. Knapp 100 Landfrauen kamen nun ins Gasthaus Wendezeller Stuben in Wendeburg, um sich dort nach einem leckeren und reichhaltigen Frühstücksbüfett den Vortrag „Graue Haare, buntes Leben“ von Referent Jörg Eickmann anzuhören.

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Referent Jörg Eickmann sprach über das Älterwerden: Die Landfrauen amüsierten sich sichtlich.

Quelle: oh

Er machte deutlich, dass das Denken über das Alter alt macht. Wer erst anfängt, Beweise zu sammeln, nehme gezielt wahr, was für das Altern spreche. „Du bist so alt, wie du denkst“ - dazu führte Eickmann den Landfrauen verschiedene Experimente und Statistiken vor Augen und machte klar, dass positives Denken die Lebenserwartung sogar erhöhen könne. Den negativen Dingen immer noch das Positive abverlangen, war seine Empfehlung für das Alter, und er führte an, dass es sogar sinnvoll sei, eine Art „Glückstagebuch“ zu führen, in das man schreibt, wofür man dankbar ist.

Der allgemeinen Annahme, dass das Gehirn im Alter nachlässt, setzte er entgegen, dass das Gehirn flexibel bleibe, wenn man es auch benutze, wenn man interessiert und begeisterungsfähig bleibe.

Wenig erfreulich, so der Referent, sei der neue „Boom“ der Scheidung nach der Silberhochzeit. Durch die hohe Lebenserwartung der Menschen würde - wenn die Kinder aus dem Haus sind - schon ganz genau geschaut, ob man mit dem Partner den „zweiten Lebensabschnitt“ verbringen möchte. Oft habe die Trennung auch mit fehlender Erotik zu tun. Er warb um Verständnis für Männer, die ins Rentenalter eintreten. Denn während Frauen in ihrer Umwelt sozial vernetzt seien, fielen Männer oft mit Beginn des Rentnerdaseins in ein tiefes Loch, fühlten sich überflüssig.

Zum „guten Altern“ gehöre unbedingt dazu, dass man sein Leben „bereinige“, das heißt, man solle mit Menschen sprechen, die einen mit Worten verletzt haben oder die man selbst verletzt hat.

Zum Abschluss gab Eickmann den Zuhörerinnen noch mit auf den Weg, dass Glück aus der Summe der kleinen Glücksmomente bestehe. Unter großem Beifall bedankte sich Landfrauen-Vorsitzende Annerose Friese beim Referenten.

rd

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