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Giersch, Veilchen und Co. bei Kräuter-Tour

Meerdorf Giersch, Veilchen und Co. bei Kräuter-Tour

Meerdorf. Wer Gerichte mit frischen Kräutern aufpeppen möchte, muss sich nicht zwangsläufig auf den Weg in den Supermarkt machen. Viele durchaus schmackhafte Pflanzen wachsen wild im Wald - davon konnten sich gestern mehr als 30 Teilnehmer bei einer Wildkräuterwanderung im Meerdorfer Tadensen überzeugen.

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Großer Andrang herrschte bei der Kräuter-Tour im Meerdorfer Tadensen: Mehr als 30 Interessierte wanderten gestern durch den Wald.

Quelle: web

  "Aufessen statt rausreißen": Für des Gärtners "liebste" Pflanze, den Giersch, hatte Waldpädagogin Ulrike Vollhardt diesen Tipp parat, der bei den interessierten Kräutersammlern auf zustimmendes Murmeln stieß. Zusammen mit den leicht bitteren Löwenzahnblättern ergebe das einen leckeren Frühlingssalat.

Ein echter Alleskönner ist die Brennnessel. Sie eignet sich nicht nur als Salat, sondern "hilft gegen alles - Rheuma, Leber- und Gallenleiden", erklärte Vollhardt. So werde beispielsweise bei Fastenkuren häufig Brennnessel-Tee getrunken, da die Pflanze harntreibend wirke. Auch die Fasern ließen sich nutzen, um daraus Stoff herzustellen. Nebenbei diene sie Schmetterlingen als Futterpflanze und eigne sich zum Düngen und Spritzen gegen Blattläuse.

Ein kleiner lilafarbener Tupfer am Waldboden entpuppte sich als Waldveilchen: "Man kann damit ein Parfum ansetzen", meinte Vollhardt. Aber auch auf einem Salat machten sich die kandierten Blüten gut. Und weiter ging’s zur Haselnuss, dem "Nutellabaum" und zum "Klopapier des Jägers", der Klette. "Kräuter sammelt man nicht direkt an der Straße oder am Weg, da gehen viele Leute mit ihren Hunden Gassi", gab Vollhardt den Kräutersammlern mit auf den Weg. Nach der Gefahr durch den Fuchsbandwurm befragt, riet Vollhardt "die Pflanzen heiß abzuwaschen, zu überbrühen oder aus Beeren am besten gleich Marmelade herzustellen". Aber auch in anderer Hinsicht sei Vorsicht angebracht: "Bärlauch wird leicht mit dem gefleckten Aronstab verwechselt und der ist giftig", warnte Vollhardt. Auch giftige Maiglöckchen und Herbstzeitlose könnten mit Bärlauch verwechselt werden. Generell gelte, wenn man sich nicht sicher sei, die Pflanzen stehen zu lassen.

web

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