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Gerissenes Reh: Kein Wolfsangriff nachweisbar

Densdorf Gerissenes Reh: Kein Wolfsangriff nachweisbar

Denstorf. Anfang Mai wurde zwischen Denstorf und Vechelde eine trächtige Ricke gerissen (PAZ berichtete). Nun liegen die Ergebnisse der angeordneten DNA-Untersuchung der gefundenen Biss-Spuren vor.

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Symbolfoto: Bei Denstorf wurde ein Reh gerissen.

Quelle: Archiv

Denstorf. Bereits Anfang Mai 2015 wurde zwischen Denstorf und Vechelde eine trächtige Ricke gerissen (PAZ berichtete). Nachdem im vergangenen August noch keine Ergebnisse der angeordneten DNA-Untersuchung der gefundenen Biss-Spuren vorlagen, teilte der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) nun auf PAZ-Anfrage mit, dass durch die Untersuchungen lediglich die Beteiligung eines hundeartigen Tieres festgestellt werden konnte - Hund oder Wolf.

„Die Art konnte nicht bestimmt werden“, erklärte die Pressesprecherin des NLWKN, Herma Heyken. Dass die Auswertung der Spuren teilweise lange dauert, machte Pressesprecher Achim Stolz schon im August deutlich. Es gebe eine Hierarchie in der Reihenfolge der Bearbeitung der Fälle. „Vorfälle, bei denen Nutz- oder Haustiere zu Schaden kommen, die einen Besitzer haben, der Schadensersatz geltend machen kann, werden vorrangig vor denen mit Wildtieren behandelt“, erklärte Stolz. Zudem spiele die Qualität des genetischen Materials, das für die Analyse zur Verfügung steht, eine große Rolle.

Zum Hintergrund: Anfang Mai war bei Denstorf ein mit drei Kitzen trächtiges Reh gerissen worden. Die Biss-Spuren an der Kehle waren nach Einschätzung des Wolfsberaters Carl Lauenstein sehr charakteristisch für einen Wolf. Der Landwirt und Schafzüchter aus Bodenstedt wurde vom NLWKN auf Vorschlag des Landesschafzuchtverbandes berufen und ist mit Lüder Richter aus Vöhrum einer von zwei Wolfsberatern im Peiner Land.

Zudem entdeckte Lauenstein in der Nähe des Fundortes weitere Spuren, die möglicherweise auf einen Wolf hindeuteten. Dazu gehörte ein relativ frischer Pfotenabdruck von beachtlicher Größe. Er maß elf Zentimeter vom Hinterbein bis zu den Krallen und hatte einen Durchmesser von rund acht Zentimetern.

Bereits Mitte April hatte eine Hundehalterin einen vermeintlichen Wolfsangriff auf ihren Husky gemeldet. Der Vorfall hatte sich im Waldstück Odinshain bei Adenstedt ereignet.

jaw

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