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Generationenhilfe bietet Schulung für Helfer

Lengede Generationenhilfe bietet Schulung für Helfer

Lengede. Die Generationenhilfe Lengede hat vom Landessozialamt die Anerkennung für niederschwellige Betreuungs- und Entlastungsangebote erhalten. „Das ist eine gute Nachricht für Hilfe-Empfänger, denn sie können nun Leistungen abrechnen“, sagt die Vorsitzende Bernhild Faßmann-Hanusch.

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Auch die gemeinsame Freizeitgestaltung spielt beim Generationentreff eine große Rolle.

Quelle: oh

In Kürze ist eine Schulung für Helfer geplant. Interessierte können sich dafür noch anmelden.

Die Idee der Generationenhilfe ist ganz einfach: Ob Gardinen abnehmen und waschen, der Besuch des Gottesdienstes und Friedhofs oder das Lesen der Tageszeitung - bei vielen Tätigkeiten wird im Alter Hilfe erforderlich. Die Generationenhilfe möchte die soziale Isolation vermeiden und durch gezielte Unterstützung dazu beitragen, dass die Senioren möglichst lange in der gewohnten häuslichen Umgebung leben können.

„Wir greifen den Gedanken der Großfamilie auf, in der sich Menschen gegenseitig unterstützen. Helfende und Hilfesuchende werden zusammengeführt und so ein Geben und Nehmen möglich gemacht“, beschreibt Faßmann-Hanusch das Konzept. Die Hilfe richtet sich an alle Menschen, die im Alltag Unterstützung brauchen. Die Gründe dafür können zunehmendes Alter, eine Erkrankung, eine körperliche Beeinträchtigung oder die Alleinerziehung von Kindern sein.

„Helfer und Hilfesuchende müssen Mitglied im Verein sein“, betont Faßmann-Hanusch. Der Hilfesuchende zahlt je geleistete Stunde eine Geldsumme an den Verein, von der den Großteil der Helfende bekommt. Der Rest verbleibt beim Verein, um die laufenden Kosten zu decken. „Wichtig ist, dass der Helfende pro Kalenderjahr die Übungsleiterpauschale von 2400 Euro nicht überschreitet. Und diesen Betrag dürfen sogar Hartz-4-Empfänger anrechnungsfrei behalten.“

Wie viel Zeit jeder investieren möchte, ist ihm selbst überlassen. Einige Vereinsmitglieder sind viele Stunden wöchentlich dabei, andere nur ein paar Mal im Monat. „Wir freuen uns über jede Hilfe, egal wie umfangreich“, macht Faßmann-Hanusch deutlich. Es werde nach mehr Unterstützung gefragt, als geboten werden kann, sagt sie.

Viel Wert wird darauf gelegt, dass sich Helfer und Hilfe-Empfänger sympathisch sind. Besonders wichtig ist es vielen Hilfesuchenden auch, dass die Arbeiten so durchgeführt werden, wie sie es gewohnt sind. Darauf muss sich der Helfende einstellen. Die derzeit 18 Helfer werden je nach Geschick eingesetzt, dieses wird vorab in einem Fragebogen abgefragt.

Für alle der aktuell 186 Mitglieder und weitere Interessierte findet am letzten Freitag in jedem Monat von 15 bis 17 Uhr ein Treffen in den Räumen des Seniorenservicebüros, Bodenstedter Weg 13, statt. Dieses Treffen dient nicht nur zur Information, sondern auch zur Kontaktaufnahme mit Gleichgesinnten. „Schon oft haben sich bei diesen Treffen Hilfesuchender und Helfender spontan selbst gefunden“, resümiert Faßmann-Hanusch erfreut.

taw

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