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Gemeindeheimatpfleger textete für Glam-Metal-Band auf Plattdeutsch

Wendeburg Gemeindeheimatpfleger textete für Glam-Metal-Band auf Plattdeutsch

„Twer un lang“, also „Quer und lang“, heißt das plattdeutsche Lied, das Wendeburgs Gemeindeheimatpfleger Rolf Ahlers für die Braunschweiger Glam-Metal-Band „Nightlife“ getextet hat. Nun hat das Lied den dritten Platz beim „Plattsounds“-Bandwettbewerb belegt.

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Generationsübergreifendes Erfolgsprojekt: Rolf Ahlers schrieb den Text, die Braunschweiger Band „Nightlife“ steuerte die Musik bei – heraus kam ein dritter Preis beim „Plattsounds“-Bandwettbewerb.

Quelle: Mirja Weber

„Das war eine ganz neue Welt für mich“, sagt Rolf Ahlers. „Diese Musik war für mich unbekanntes Terrain. Dass uns das gelungenen ist, ist gewaltig.“ Der 72-Jährige ist noch immer ganz begeistert von dem Erfolg, den „sein“ Lied bei „Plattsounds“, einem Wettbewerb für junge Musiker und Bands aus Niedersachsen, hatte.

Die Zeit drängte, als sich die jungen Musiker an die Braunschweigische Landschaft wandten, um jemanden zu finden, der ihren englischsprachigen Text ins Plattdeutsche übersetzte. „Die Geschäftstellenleiterin hat ihn dann an mich weitergeleitet“, erzählt Ahlers. Doch der Heimatpfleger konnte mit dem Text nichts anfangen. Also schrieb er kurzerhand einen völlig neuen Text zur Melodie - „in zweieinhalb Nächten und zweieinhalb Stunden“, erzählt Ahlers mit einem Lachen. Anschließend wurde das Lied eingesungen.

Im Song geht es um Plattdeutsch und Musik - beides verbinde die Menschen. „Ik leiwe Platt“, „Ich liebe Platt“, heißt es im Refrain. „Ich bin zufrieden, wie es klingt“, sagt Ahlers. Und auch der fünfköpfigen Jury hat der Titel offenbar gefallen: Von zehn Bands und Einzelinterpreten im Alter zwischen 15 und 30 Jahren belegte die Glam-Metal-Band „Nightlife“ Platz drei und bewies, dass auch dieses Genre gut auf Plattdeutsch funktioniert. Erstmals war damit überhaupt eine Metal-Band im Wettbewerb vertreten. Als dritten Preis erhielt die Band 300 Euro. Der zweite Preis ging an „De Schkandolmokers“ und Platz eins an die Jazz- und Popsängerin Mirjam Blümel. Übergeben wurden die Preise von der niedersächsischen Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Dr. Johanna Wanka, und dem Präsidenten der Oldenburgischen Landschaft, Thomas Kossendey. Zusätzlich zu den Geldpreisen erhielten die drei Preisträger jeweils noch ein Bandcoaching.

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