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Gemeinde investiert acht Millionen Euro

Vechelde Gemeinde investiert acht Millionen Euro

Vechelde. Antrag abgelehnt: Mehrheitlich gegen den Antrag der CDU-Fraktion, die Sportfördermittel um 20 000 Euro zu erhöhen, stimmte am Donnerstagabend der Rat der Gemeinde Vechelde. Einstimmig verabschiedet wurde dagegen der Haushaltsplan 2015.

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Hohe Erträge erwartet die Gemeinde 2015 aus dem Bauland-Verkauf: Das Bild zeigt den ersten Spatenstich für das Neubaugebiet Denstorf.

Quelle: mir

Statt der Erhöhung der Betriebskostenzuschüsse für die Vereine soll nun der bereits länger geforderte Entwurf für die Sportförderrichtlinien entwickelt werden. Bürgermeister Ralf Werner (SPD) sagte zu, den Entwurf bis Ostern an die Fraktionen zu geben. Zudem stellte der Verwaltungs-Chef den Etat für 2015 vor: Der Ergebnishaushalt sei ausgeglichen, weise sogar ein kleines Plus auf. Und einen großen außerordentlichen Ertrag erwartet die Gemeinde aufgrund der Grundstücksverkäufe. So wurde in der Sitzung auch der Satzungsbeschluss für das neue Baugebiet in Vechelade gefasst - wenn auch mit einer Gegenstimme von CDU-Ratsherr Hans-Werner Fechner. Bereits nach Ende des Winters soll mit der Erschließung begonnen, die Grundstücksverträge bereits jetzt abgeschlossen werden.

Den Erträgen gegenüber stehen große Investitionen: Rund acht Millionen Euro will Vechelde im kommenden Jahr ausgegeben, davon über vier Millionen für Baumaßnahmen, wie den Anbau der Kindertagesstätte in Wedtlenstedt und das Feuerwehrhaus in Denstorf, die jeweils mit einer Million Euro zu Buche schlagen.

„Das sind höhere Investitionen als die des Landkreises Peine“, so der Bürgermeister. Doch die Gemeinde könne sich die Ausgaben aufgrund der Grundstücksverkäufe leisten. Es gebe keine Netto-Neuverschuldung und auch die Steuern und Beiträge werden nicht erhöht.

Kritik gab es von CDU-Fraktionschef Uwe Flamm. Er bemängelte „hohe Kosten“ bei Kita-Anbau und Personal sowie eine „zu schnelle Baugebietsentwicklung“. Die CDU sorge sich, dass Vechelde ein Problem mit der Verkehrsinfrastruktur bekommen könne.

Dem widersprach SPD-Fraktionsvorsitzender Romec Manns. Die Baugebietsentwicklung sei das Erfolgsmodell der Gemeinde - es sei unklug, den Bauboom nicht auszunutzen. Auch Doris Meyermann, Grünen-Fraktionschefin, erklärte, der Einwohnerzuwachs durch Baugebiete wirke dem demografischen Wandel entgegen. Doch darüber hinaus müsse man sich um Einwohner bemühen, sagte sie und regte eine Zukunftswerkstatt an.

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