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Gemeinde Lengede weist neues Baugebiet in Broistedt aus

Broistedt Gemeinde Lengede weist neues Baugebiet in Broistedt aus

Lengede. Ein Bekenntnis zu energiefreundlichen Wohnhäusern gibt die Gemeinde Lengede jetzt mit der Ausweisung des neuen Baugebiets „An der Fuhseaue“ in Broistedt ab.

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Die Grafik zeigt das Prinzip eines Passivhauses.

Denn die Vorgabe für die 28 Grundstücke lautet: Passivhäuser sind ein Muss. Konsequent will die Gemeinde dadurch ihre Energiebilanz verbessern und den CO2-Ausstoß minimieren - und fördert den Passivhausbau mit 7 500 Euro nach Fertigstellung.

„Erschwinglicher Wohnraum in guter Lage - das war das Erfolgsrezept Lengeder Ansiedlungspolitik in den vergangenen Jahrzehnten“, sagt Lengedes Bürgermeister Hans-Hermann Baas (SPD). „Diesem Konzept bleiben wir weiter treu, kombinieren es jetzt aber gleichzeitig mit Energiefragen. Gerade im privaten Wohnumfeld gibt es in puncto Effizienz noch viel Potenzial zu heben. Das gilt nicht nur für Altbauten, sondern eben auch beim Neubau.“

Die Gemeinde verkauft die neuen Grundstücke als Bauland für 88 Euro pro Quadratmeter, die Bauherren verpflichten sich dabei zum Bau eines Passivhauses. Zum dezentralen Energiemix mit Erzeugung in Blockheizkraftwerken und der Nutzung regenerativer Quellen wie Klärgas solle in der Gemeinde Lengede nun auch modernes Bauen seinen Beitrag leisten, ergänzt der Bürgermeister.

„Wir fördern jedes errichtete Passivhaus im neuen Baugebiet ‚An der Fuhseaue‘ in Broistedt nach Fertigstellung mit 7 500 Euro. Ein weiterer Anreiz, um sich für das in der Herstellung etwas teurere Passivhaus zu entscheiden“, erklärt Baas.

Gleichzeitig gebe es weitere Förderprogramme der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für Passivhäuser, vom günstigen Kredit bis zum Zuschuss. Zwischen acht bis zehn Prozent teurer kann ein Passivhaus gegenüber einem herkömmlichen Bau ausfallen, dafür beträgt der Heizwärmebedarf nur rund 15 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr, das entspricht in etwa 1,5 Litern Heizöl, wie das Passivhaus-Institut in Darmstadt ausgerechnet hat.

Diese Häuser können dank moderner Werkstoffe und ausgeklügelter Belüftungs- und Wärmerückgewinnungssysteme bis zu 80 Prozent Energie einsparen. „Die Abwärme von Geräten, aber auch die Körpertemperatur der Bewohner leistet einen wichtigen Teil zum Wärmemanagement in diesem Haustyp“, erinnert Baas. mu 2 Ansprechpartner für Interessierte ist Bauamts-Leiter Cord-Heinrich Helmke im Rathaus Lengede. Erreichbar ist er unter der Telefonnummer 05344/8931 .

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