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Gemeinde Lengede vermietet Dachflächen der Grundschulen Broistedt und Lengede

Lengede Gemeinde Lengede vermietet Dachflächen der Grundschulen Broistedt und Lengede

Broistedt. „Bei uns kommt der Strom nicht einfach aus der Steckdose, sondern vom Dach“, so oder ähnlich könnten die Grundschüler in Broistedt und Lengede ihren Familien oder Besuchern die Stromproduktion auf den Dachflächen demnächst erklären. Dabei hilft eine neue Anzeigetafel im Foyer: Auf ihr wird unter anderem die Leistung ihrer Anlage angezeigt.

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In der Grundschule Broistedt wurde gestern die neue Photovoltaik-Anzeigetafel vorgestellt. Mit dabei waren Schüler, Schulleitung, Bürgermeister und Vertreter der beteiligten Firmen.

Quelle: Isabell Massel

„Diese neuen Tafeln werden in den Schulen sehr gute Dienste leisten“, ist sich Bürgermeister Hans-Hermann Baas sicher. „Sie sind ein praktisches Hilfsmittel in der Umweltbildung. Diese Tafeln können vielfältige Themenkomplexe begleiten: Energiequellen mit ihren Vor- und Nachteilen genauso wie Stromverteilung, Stromverbrauch und Energieeffizienz bis hin zum Klimaschutz. Wie in anderen Fällen vermietet die Gemeinde Lengede die Dachfläche der Grundschulgebäude in Broistedt und Lengede. Heinrich Meier aus Klein Lafferde installierte in Broistedt und Thomas Röver aus Braunschweig in Lengede Photovoltaik-Anlagen zur dezentralen Stromerzeugung.

Neben der Wattleistung und der erzeugten Kilowattmenge zeigen die Tafeln auch den eingesparten Kohlendioxidausstoß an und erinnert damit daran, dass diese dezentrale Anlage auf dem Schuldach dank der Nutzung regenerativer Quellen auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leistet. Diese Photovoltaik-Anlagen sind Teil des modernen Energiekonzeptes der Gemeinde Lengede, das dezentrale Quellen und Effizienzsteigerungen verbindet.

Die Tafel zur Umweltbildung ist zentral im Foyer der Grundschule angebracht worden, damit der Zugang möglichst einfach für alle interessierten Gruppen möglich wird. „Sicherlich haben auch viele weitere Bürger Interesse an unserem Energiekonzept und dieser Form der Visualisierung. Sie sind herzlich eingeladen, sich nach Terminabsprache die neue Tafel anzusehen“, so Baas. Der Klimaschutzmanager der Gemeinde Lengede, Armin Herglotz, hatte das Projekt vorgeschlagen und die Umsetzung begleitet. Für diese Form der angewandten Umweltbildung hat die Gemeinde je Tafel 2400 Euro Förderbetrag vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle sichern können. Damit konnte der Eigenanteil der Gemeinde auf 500 bis 700 Euro, abhängig vom jeweiligen Gebäude, reduziert werden.

sip

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