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Gedenken und Geschenke

Lengede Gedenken und Geschenke

Ein Vortrag des Peiner Bezirksvorsitzenden des Rings Deutscher Bergingenieure, Dirk Reppert stand im Mittelpunkt der Gedenkveranstaltung zum 46. Jahrestag des Grubenunglücks vom 24. Oktober 1963. 29 Bergleute waren damals gestorben, als die Eisenerzgrube „Mathilde“ in Broistedt unter einer Welle von 460 000 Kubikmetern Schlamm- und Wassermassen versank. Sie waren aus dem Klärteich 12 in das Grubengebäude eingeströmt.

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Zum Jahrestag des Unglücks gab es eine Feierstunde im Lengeder Rathaus. Den Vortrag hielt Dirk Reppert.

Quelle: Kim Neumann

Lengede. Zum Zeitpunkt des Unglücks befanden sich 129 Bergleute unter Tage. 79 von ihnen konnten sich in den Stunden danach durch verschiedene Öffnungen retten. Sieben weitere Bergleute wurden nach 24 Stunden befreit. 14 Bergleute konnten in den folgenden zwei Wochen unter aufsehenerregenden und glücklichen Begleitumständen gerettet werden. Drei waren es in Barbecke, acht Tage nach dem Wassereinbruch. Die Rettung weiterer elf Bergleute ging als „Das Wunder von Lengede“ in die Geschichte ein.

Vor etwa 50 geladenen Gästen hatte Reppert zunächst das Unglücksgeschehen geschildert, um dann auf verschiedene Details einzugehen. Unter den Gästen waren auch vier Überlebende der Katastrophe: Adolf Herbst, Siegfried Ebeling, Gerhard Hanusch sowie Emil Pohlai. „Der Gedenktag ist eine gute Möglichkeit, dass Retter und Gerettete mal wieder ins Gespräch kommen“, sagt der Lengeder Ortschronist Werner Cleve, der sich insbesondere über zwei Schenkungen von Gästen freute.

So vermachte der ehemalige Salzgitteraner Bergmann Heinz Lönnecker seine komplette Sammlung der Gemeinde Lengede. Die etwa 100 Einzelteile sollen so schnell wie möglich interessierten Besuchern präsentiert werden. Wilfried Wietfeldt, Chef der Celler Brunnenbau GmbH, hatte fünf Bormeißel mitgebracht, die ebenfalls ausgestellt werden sollen. Einer weist bereits seit Ende Juli vor dem Rathaus auf die Ausstellung hin.

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