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Gedenken an das Grubenunglück im Oktober 1963

Lengede Gedenken an das Grubenunglück im Oktober 1963

Lengede. Tausende Liter Schlammwasser strömten am 24. Oktober 1963 gegen 20 Uhr in die Eisenerzgrube bei Lengede, in der sich 129 Bergleute aufhielten. Es begann eine der spektakulärsten Rettungsaktionen der deutschen Geschichte. 53 Jahre nach dem Grubenunglück wurde am Montagabend zur Gedenkfeier ins Rathaus Lengede geladen.

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Von links: Der Celler-Brunnenbau-Geschäftsführer Dirk Wietfeldt, Bürgermeisterin Maren Wegener und Ortschronist Werner Cleve sprachen über das Grubenunglück vor 53 Jahren.

Quelle: ag

Lengedes Bürgermeisterin Maren Wegener (SPD) begrüßte die rund 40 anwesenden Gäste, unter ihnen auch Adolf Herbst, ein Überlebender des Grubenunglücks. In ihrer Begrüßung ging Wegener kurz auf die schicksalshaften Ereignisse ein, die vor 53 Jahren ihren Anfang genommen hatten. Damals war die Eisenerz-Grube „Mathilde“ in Broistedt unter einer riesigen Welle von 460 000 Kubikmetern Schlamm- und Wassermassen versunken. 129 Männer waren zu der Zeit unter Tage - 29 kamen bei dem Unglück ums Leben.

Die Rettung von elf Bergleuten aus der Mannschaft des Reviers „Osten 92“ ging als „Wunder von Lengede“ in die Geschichte ein. „Es ist eine der größten und spektakulärsten Rettungsaktionen in der Geschichte des Bergbaus“, so Wegener. Umso wichtiger sei es, dass auch 53 Jahre später das Unglück nicht in Vergessenheit gerate. „Es ist mein persönliches Anliegen, die Erinnerung an diese schreckliche Katastrophe auch an die jüngeren Generationen weiterzugeben, damit sie nicht vergessen wird. Es ist deshalb wichtig, dass wir uns an jedem Jahrestag daran erinnern“, betonte Lengedes Bürgermeisterin.

Im Anschluss hielt Dirk Wietfeldt, der mit seinem Vater Wilfried Wietfeldt die Celler-Brunnenbau-Gruppe leitet, einen Vortrag über die Firmengeschichte sowie die Bohrarbeiten zum Grubenunglück. Wilfried Wietfeldt verfolgte die damaligen Suchbohrungen vor Ort und hatte als erster „die zarten Klopfzeichen der verschütteten Bergleute gehört“, wie Werner Cleve von der Lengeder Bergbau AG zuvor berichtete.

ag

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