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Geburtenrückgang: Hansmann sieht „Handlungsbedarf“

Meerdorf Geburtenrückgang: Hansmann sieht „Handlungsbedarf“

Meerdorf. Bei der traditionellen Meerdorfer Bürgerversammlung im „Alten Landhaus“ ging Ortsbürgermeister Joachim Hansmann zunächst auf den ja erst noch zu verabschiedenden Haushalt 2015 ein.

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Nachwuchssorgen in Meerdorf? Während die Kita-Auslastung gut ist, sind die Schülerzahlen beunruhigend.

Quelle: A

Meerdorf. Zu den wichtigsten Maßnahmen zählte er die Umgestaltung der schulseitigen Bushaltestelle mit einer behindertenfreundlichen Bordsteinerhöhung und einem neuen Buswartehäuschen.

Auch die Fahrbahnbefestigung des Verbindungsweges Böttgerberg-Woltorfer Straße und die Renovierung des Jugendraumes gehören dazu. Im Blick haben, müsse man die Ersatzbeschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges und eines Gerätehauses in den nächsten Jahren, so der Ortsbürgermeister.

Die Ortsratsmittel seien im vergangenen Jahr zum größten Teil an die Vereine gegangen. In Meerdorf werden sie nicht nach einem festen Schlüssel sondern projekt-, beziehungsweise anlassbezogen verteilt. Die Vereine bekamen dann auch ein dickes Lob vom Bürgermeister: „Sie sind eminent wichtig für das soziale Gefüge des Ortes, 20 verschiedene Organisationen bieten mehr als 100 Veranstaltungen im Jahr an, das ist ein Wert, der wohl kaum von einem anderen Ort vergleichbarer Größenordnung getoppt wird“, so Hansmann.

2015 wird das 25-jährige Jubiläum des „teatr dach“ sicher ein Höhepunkt sein. Ganz wichtig für die Zukunftsfähigkeit eines Ortes sind die Belegungszahlen der Bildungseinrichtungen. Während man in der Krippe und im Kindergarten eine erfreulich gute Auslastung feststellen kann, sind die Grundschülerzahlen beunruhigend. Waren es im Schuljahr 2012/13 noch 76 Schüler, sind es momentan nur noch 67, warnte der Ortsbürgermeister. „Bei nur sechs Geburten im Jahr 2015 besteht dringender Handlungsbedarf.“ Daher sei es äußerst erfreulich, dass in Kürze die ersten Häuser im Neubaugebiet an der Duttenstedter Straße entstehen werden. Bei der momentaner Zins-Situation könne man mit einer regen Nachfrage rechnen. Daher müsse man, so Hansmann, bereits jetzt an das nächste Baugebiet denken, einige Alternativen wurden aufgezeigt.

Wichtig für die Entwicklung des Ortes sei die Steigerung der Attraktivität, so Hansmann. „Dazu gehört auch eine gute Öffentlichkeitsarbeit und weitere Aktivitäten, zu denen die vielen Aktionen des sehr rührigen Heimatvereins zählen oder auch Meerdorfs Spitzenstellung im Sportabzeichenbereich.“

Zum Abschluss ging Hansmann auf die Meerdorfer Nachbarschaftshilfe ein. Bisher sei die Nachfrage eher gering, doch es bestehe kein Anlass zur Enttäuschung. Hansmann: „Zum einen hat jede neue Aktion erfahrungsgemäß Anlaufschwierigkeiten, zum anderen kann man durchaus vermuten, dass allein die Thematisierung zur Steigerung der ohnehin im Dorf vorhandenen großen Hilfsbereitschaft geführt hat.“

Zum Abschluss der gut besuchten Bürgersammlung stellte Ralf Nolte vom Vorstand des Heimatvereins Überlegungen zur „Meerdorf-Stiftung“ vor - „eine der zukunftsorientierten Ideen, die in diesem Ort entstehen“, lobte Hansmann.

sip

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