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Gagreich, aber auch tiefernst: Schüler brillierten auf Bühne

Vechelde Gagreich, aber auch tiefernst: Schüler brillierten auf Bühne

Vechelde. Gagreich, dann wieder tiefernst: Die selbstverfassten Stücke, die die Teilnehmer des Kurses Darstellendes Spiel der Jahrgänge 10 und 11 des Gymnasiums Vechelde am Mittwochabend unter der Regie von Klaus Nührig aufführen, ernteten viel Applaus.

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Szene aus „Hau raus!“ (v.l.): Anna Bär, Saskia Kriks, Jamy Bender und Jannik Wasmus.

Quelle: Isabell Massel

Wie kann einem Autor (Nico Hagemann) über eine Schreibblockade hinweggeholfen werden? Am besten durch die Ratschläge seiner einfühlsamen Frau (Lara Hirdana), die ihm von ihren Erlebnissen in einem Frisiersalon erzählt, dem Reich des überaus agilen und gewandten Giovanni, klasse verkörpert von Paul Pultke, der bei seinen Kunden, egal ob Macho (Jannik Wasmus), Romantiker (Alexander Bruns) oder angebetete Schönheit (Sahra El-Mahmoud), immer den richtigen Ton findet.

Neben weiteren witzigen Szenen, in denen die beiden Eheleute sich ihren charakterlich so unterschiedlichen Nachbarn vorstellen, gab es auch zwei sehr ernste in „Hau raus!“, dem Stück des Jahrgangs 10. Eine Frau (Eva Zielke), die vor der Entscheidung steht, ob sie sich von ihrem Mann trennen soll, wird von drei Stimmen in ihrem Gewissen daran erinnert, wie sie sich in ihren späteren Mann verliebte und sich von ihm entfremdete.

Als Ausgangspunkt des Stückes „In einer Neujahrsnacht“ des Jahrgangs 11 diente das Silvestertreffen eines Abijahrgangs, bei dem die Erfahrungen, Wünsche und Träume in einzelnen Episoden lebendig werden. Eric (Eric Anton) sieht sich als Figur eines Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiels. Man hört den Würfel im Knobelbecher und sieht, wie seine verflossene Freundin (Sophia Giere), die interessierte Nachbarin (Romy Bergmann), ein Hippie (Dennis Brandt) und der Kerl (Lukas Peters), der ihn schon in der Schule verprügelte, dabei mit jedem Wurf etwas näher rücken. Mit wenigen Worten machten alle fünf Darsteller ausdrucksstark die Charaktere greifbar. Meisterhaft dabei Erik Anton in Artikulation, Gestik und Mimik, der in anderen Episoden auch als Opernsänger und Familienvater glänzte.

rd

 „In einer Neujahrsnacht“ wird auch am 30.6. im LOT-Theater in Braunschweig zu sehen sein.

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