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Fußballer von Eintracht und Viktoria wollen leukämiekrankem Maxi helfen

Woltwiesche Fußballer von Eintracht und Viktoria wollen leukämiekrankem Maxi helfen

Vier schmerzhafte Chemotherapien hat Maxi schon hinter sich. Das Schicksal des acht Monate alten, leukämiekranken Babys hat die Fußballer von Viktoria Woltwiesche und von Drittligist Eintracht Braunschweig tief bewegt. Jetzt wollen die beiden Klubs für eine Typisierungsaktion gemeinsame Sache machen.

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Maxi ist acht Monate alt und leidet an einer bösartigen Form von Blutkrebs. Nur ein „genetischer Zwilling“, der mittels Typisierung gefunden werden kann, könnte ihm helfen.

Quelle: privat

Woltwiesche . Die Viktoria hat den Drittligisten dafür gewonnen, am kommenden Montag ab 18 Uhr ein öffentliches Training auf dem Woltwiescher Sportplatz zu absolvieren. Beide Vereine hoffen, dass sie mit der Aktion viele Besucher dazu bewegen können, sich ab 17 Uhr für den kleinen Maxi aus Salzgitter typisieren zu lassen.

Denn: Der Knirps leidet unter einer akuten myeloischen Leukämie, einer sehr bösartigen Blutkrebserkrankung. Um zu überleben, benötigt Maxi dringend eine Blutstammzellenspende.

„Uns ist mitgeteilt worden, dass die Chemotherapie bei Maxi nicht gut anschlägt und, dass er sehr schnell Hilfe braucht. Aus diesem Grund haben wir ohne großen bürokratischen Aufwand spontan zugesagt, unser Abschlusstraining vor dem Pokalspiel gegen Arminia Hannover in Woltwiesche durchzuführen“, sagt Eintrachts Sportlicher Leiter Marc Arnold, der wie Viktorias zweiter Vorsitzender Dierk Lampe darauf hofft, dass möglichst viele Menschen die Aktion vor Ort untersützen.

Verzweift gesucht wird sozusagen ein genetischer Zwilling, dessen Stammzellen denen von Maxi gleichen. Je mehr Menschen sich typisieren lassen, desto größer ist die Chance, dass die passenden Stammzellen dabei sind.
Typisieren lassen kann sich jeder gesunde Erwachsene im Alter von 18 bis 55 Jahren. Dafür sind lediglich ein paar Tropfen Blut erforderlich. Das nimmt der ortsansässige Allgemeinmediziner Dr. Ramesh Meckoni ab. Begleitet wird die Aktion durch das Norddeutsche Knochenmark- und Stammzellenspenderregister und die Medizinische Hochschule Hannover. „Auch eine kleine Geldspende hilft, um die anfallenden Laborkosten für die gesammelten Blutspenden zu finanzieren“, betont Dierk Lampe.

Unterstützt wird die Aktion auch von Hans-Hermann Baas, Bürgermeister der Gemeinde Lengede, der öffentlich dazu aufruft, sich typisieren zu lassen.

ll/cm

▶ Weitere Infos im Internet unter www.helft-maxi.de.

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