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Fusion: Lebhafte Diskussion

Wendeburg Fusion: Lebhafte Diskussion

Wendeburg. Viele Wendeburger fühlen sich Richtung Braunschweig gezogen. Das wurde am Dienstagabend bei einer Informationsveranstaltung des Wendeburger CDU-Gemeindeverbandes ganz deutlich. Mit einem möglichen Fusionspartner Hildesheim können die Menschen im Nordosten des Peiner Landes wenig anfangen. Rund 150 Bürger waren in die Wendezeller Stuben gekommen, um in der aktuellen Diskussion die Argumente zu hören.

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Heiko Jacke (stehend) hatte die Veranstaltung organisiert. Der Braunschweiger Stadtratsvorsitzender Karl Grziwa (r.) war auch dabei.

Quelle: im

Hintergrund: Landrat Franz Einhaus (SPD) ist vom Kreistag beauftragt worden, Fusionsgespräche mit Nachbarkommunen zu führen. Aktueller Gesprächspartner ist Hildesheim. „Bei einer möglichen Fusion mit Hildesheim haben wir den Vorteil, dass wir als Gemeinde Wendeburg selbstständig bleiben und die Entscheidungen wie bisher auch hier im Rathaus fallen“, sagte Bürgermeister Gerd Albrecht (CDU).

Gastredner des Abends war der Braunschweiger Stadtratsvorsitzende Karl Grziwa (CDU), der Albrecht widersprach: „Wir haben des Modell eines Stadtverbandes Braunschweig vorgeschlagen. Dabei würden die Bürger praktisch keine Änderungen bemerken, denn auch künftig würden Entscheidungen vor Ort fallen.“ Anders sieht es aus, wenn Wendeburg ein Stadtteil von Braunschweig würde. Die Befugnisse eines Bezirksrates sind streng geregelt, die Verwaltung schrumpft erheblich. „Aber die Bürger können in ihrer Verwaltungsstelle nahezu alles erledigen“, sagte Grziwa und lockte zudem mit der Finanzkraft der Stadt Braunschweig.

Das hinterfragten sofort einige Bürger in der anschließenden Diskussion. „Dafür sind doch aber die Hebesätze für die Grundsteuern deutlich höher, oder nicht?“, fragte ein Bürger. Grziwa bestätigte das, führte dafür aber die Infrastruktur Braunschweigs ins Rennen - zum Beispiel das Staatstheater.

Wendeburgs CDU-Chef Heiko Jacke forderte eine Bürgerbeteiligung, was auch Grziwa befürwortete: „Wir Braunschweiger werden keine Kommune gegen ihren Willen eingemeinden“, sagte er. Hans-Werner Fechner, Chef der CDU-Kreistagsfraktion, verwies auf seinen Antrag im Kreistag, eine Bürgerbefragung zur Fusion mit Hildesheim zu organisieren.

pif

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