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Fuhse-Biker unterwegs in offizieller Mission: Blitzbesuch in schwedischer Partnerstadt

Lengede Fuhse-Biker unterwegs in offizieller Mission: Blitzbesuch in schwedischer Partnerstadt

Lengede . Seit sechs Jahren verbindet sie die Leidenschaft für das PS-Vergnügen auf zwei Rädern: Die 40 Motorrad-Freunde, die sich in Klein Lafferde als „Fuhse-Biker“ zusammengeschlossen haben.

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Die Fuhse-Biker mit Mats Johnsson, Bürgermeister der Gemeinde Alvesta (ganz rechts).

Getreu dem Motto „der Weg ist das Ziel“ sind die Motorradfreunde gerne im Pulk unterwegs - kürzlich sogar in offizieller und internationaler Mission. Tour-Organisator Gerald Borchers habe nicht weniger als ein gutes Jahr daran gearbeitet, die Idee der Mitglieder umzusetzen, Lengedes Partnergemeinde Alvesta in Schweden einen Besuch abzustatten, erzählt Fuhse-Biker Gerhard Niebel.

Als Lengedes Bürgermeister Hans-Hermann Baas von der geplanten Reise erfahren habe, sei er von der Initiative nicht nur entzückt gewesen. Er habe sie zu einer offiziellen Mission erhoben und schickte die Gruppe aus 22 Personen sozusagen als „reitende Boten“ mit offiziellen Grüßen aus der Partnerstadt auf die insgesamt 1800 Kilometer umfassende Tour.

„Ungefähr 400 Kilometer täglich mit reichlichen Pausen ist mit einigermaßen körperlicher Fitness gut zu schaffen“, erklärt Niebel.

Beherzige man darüber hinaus die Regeln des Fahrens im Konvoi wie beispielsweise die versetzte Fahrweise zur Verlängerung des Bremsweges und die Beachtung des nachfolgenden Fahrers, sei die Fahrt auf Landstraßen und Autobahnen auch relativ sicher.

Übernachtungen in Jugendherbergen und schwedischen Holzhütten erinnerten die reifen Reisenden an vergangene Jugendreisen ohne Luxus - und die zwei heftigen Regenschauer seien bereits vergessen gewesen, als die Straße wieder trocken war.

Ein besonderes Erlebnis am Ziel war dann der Empfang im Rathaus Alvesta. Die Sekretärin des Bürgermeisters habe ihre guten Deutschkenntnisse als Dolmetscherin bewiesen, der örtlichen Lokalpresse sei der Besuch aus Deutschland ein ausführlicher Bericht wert gewesen.

Ein Besuch im Museum und eines historischen Freizeitparks habe den fröhlichen Besuch abgerundet, bis man gut ausgeruht die Heimfahrt angetreten hätte. Leider ohne eine Motorradfreundin, die sich unterwegs unerwartet einer Operation habe unterziehen müssen. Aber alles sei gut gegangen - und die mitreisende Familie hätte sie natürlich nicht allein zurückgelassen, sagt Niebel. Apropos Operation: Der Überschuss aus der Reisekasse werde der Dietrich-Grönemeyer-Stiftung zur Förderung der Kindergesundheit überwiesen.

Die nächsten Ziele der Motorrad-Truppe stehen konkret zwar noch nicht fest - aber Lengede habe unter anderem auch eine Partnerstadt in Polen…

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