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Frauenchor Vechelde entdeckte die „documenta-Stadt“

Vechelde Frauenchor Vechelde entdeckte die „documenta-Stadt“

Vechelde. Obwohl es sprichwörtliche Bindfäden regnete, verlebte der Frauenchor Vechelde eine ereignisreiche Chorfahrt nach Kassel. Denn: „Immer wenn wir zu Besichtigungen aus dem Bus stiegen, hörte der Regen auf“, berichtet Brigitte Haars vom Chor.

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Gruppenfoto in Kassel: Der Frauenchor Vechelde unternahm eine Fahrt in die „documenta-Stadt“ und besichtigte unter anderem den Bergpark Wilhelmshöhe.

Quelle: oh

Während der Stadtrundfahrt erfuhren die Sängerinnen vom Stadtführer, dass die Stadt einst ein ähnliches Schicksal erlitten hatte wie Braunschweig, als 1943 die Fachwerk-Innenstadt nahezu völlig zerstört wurde und 10 000 Menschen starben. Nur wenige historische Gebäude blieben erhalten. „Dennoch ist Kassel reich an Museen und Sehenswürdigkeiten, einzigartigen Sammlungen und Ausstellungen - ob in der Innenstadt, in den Auen oder im Bergpark Wilhelmshöhe“, so Haars. Außerdem erfuhr der Chor, dass das kulturelle Leben Kassels in der Nachkriegszeit mit der „documenta“, der Ausstellung für zeitgenössische Kunst, begann. Inzwischen hat sich Kassel als „documenta-Stadt“ weltweit einen Namen gemacht.

Zudem stehe Kassel für das weltberühmte Erbe der Brüder Jacob und Wilhelm Grimm. „Generationen von Kindern - alle Mitreisenden eingeschlossen - sind mit den in mehr als 170 Sprachen übersetzten ‚Kinder- und Hausmärchen‘ aufgewachsen“, schildert Haars. Interessiert hätten die Chormitglieder auch zur Kenntnis genommen, dass 1953 in Kassel die erste Fußgängerzone Deutschlands entstand.

Nach einer Fahrt durch die grüne Umgebung Kassels, der Karlsaue, der Sommerresidenz des Landgrafen Karls sowie der Fuldaaue, erreichte die Gruppe die Königs-Alm in Nieste, wo sie ein deftiges Mittagessen einnahm. Den Nachmittag verbrachten die Sängerinnen im Bergpark Wilhelmshöhe, der berühmt ist für seinen einzigartigen Baum- und Pflanzenreichtum, das Wahrzeichen Kassels, die Herkulesstatue, und die Wasserspiele.

Nach Kaffee und Kuchen im Schlosscafé oder einem Bummel durch den Park trat der Frauenchor die Heimreise an. Mit herzlichen Worten verabschiedete die Vorsitzende Ingetraud Iser den Busfahrer und alle Mitreisenden am Ende der gelungenen Fahrt.

mir

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