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Flauschiger Nachwuchs im Osternest

Sonnenberg Flauschiger Nachwuchs im Osternest

Sonnenberg. Ein Geschenk vom Osterhasen hat der Kleintierzuchtverein F 563 Sonnenberg schon bekommen: Die kleinen Osterküken sind gerade geschlüpft. Und auch bei den Kaninchen hat sich Nachwuchs eingestellt, wenn auch nur zögerlich - denn mit den Frühlingsgefühlen ist das so eine Sache...

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Osternest mit flauschigem Nachwuchs: Felix Arndt mit drei kleinen weißen Zwergwidder.

Quelle: web

Ostern ist für Friedrich Prüße, Schwiegersohn Wolfgang Arndt und seinem Sohn Felix ein besonderes Fest: „Wir haben Ostern grundsätzlich immer Küken“, verrät Friedrich Prüße, Vorsitzender des Kleintierzuchtvereins, und zeigt auf das piepsende gelbe Federmeer in einem Brutkasten im Keller seines Hauses: Zwerg-New-Hampshire-Hühner. Seit 1966 züchtet der gebürtige Sonnenberger Geflügel, drei Jahre später kamen die Kaninchen dazu. Quasi auf den ersten Blick hat er sich in die Lohkaninchen verliebt. Eine Liebe, die in Familienkreisen geteilt wird, denn auch Schwieger- und Enkelsohn sind begeisterte und erfolgreiche Kaninchenzüchter.

Während Wolfgang Arndt mit seiner Frau Birgit vor allem Farbenzwerge russenfarbig schwarz-weiß und Kleinchinchillas züchtet, hat sich Sohn Felix die Farbenzwerge in Blau und die weißen Zwergwidder mit Rotaugen ausgesucht. Und Häsin Jenny hat gerade Nachwuchs bekommen, 14 Tage sind die kleinen weißen Fellknäuel alt, die sich zum Schutz gegen die Kälte dicht aneinander drängen.

„Eigentlich müssten wir jetzt 80 Jungtiere haben“, erklärt Wolfgang Arndt. Doch die Frühlingsgefühle lassen auf sich warten. Bislang sind es lediglich 30 bis 35 kleine Kaninchen, die sich in ihre Nester kuscheln. Den Grund dafür kann der 62-Jährige nicht benennen: „Die ganz alten Züchter sagen: ‚Es ist ein Schaltjahr‘“, sagt Arndt und lacht. „Das ist die Natur, damit müssen wir leben.“

Und welches Kaninchen wäre am besten als „Osterhase“ geeignet? „Das Hasenkaninchen“, sind sich die Drei mit einem Schmunzeln einig. „Das kommt einem Wildhasen sehr nahe“, sagt Wolfgang Arndt - auch wenn er lieber seine Kaninchenrasse in dieser Rolle gesehen hätte.

Die Schokoladeneier muss also immer noch der „Osterhase“ in Friedrich Prüßes Garten verstecken - trotzdem bekommen die Kaninchen zu Ostern auch ein Geschenk: Leckerlis. Die gibt es aber nur zu besonderen Anlässen, sonst setzt sich der Speiseplan für die Tiere aus viel Grünzeug aus dem Garten, Kräutern, Heu, Wasser und nur wenig Trockenfutter zusammen.

15 Kakaobohnen - so viel hat früher ein Kaninchen bei den Mayas, den Ureinwohnern Mexikos, gekostet - der Wert eines Rassekaninchens lässt sich dagegen nicht so einfach bestimmen, erklärt Wolfgang Arndt. „Es ist vor allem ein ideeller Wert.“ Und der lässt sich eben nicht in Kakaobohnen oder Schokoeiern aufwiegen.

web

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