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Filmdreh im Auftrag von Kasachstans Präsident

Vechelde-Wierthe Filmdreh im Auftrag von Kasachstans Präsident

Wierthe. Ein Interview für einen Film im Auftrag von Kasachstans Präsidenten Nursultan Nasarbajev hat der Vechelder Professor Nasir El Bassam vom Internationalen Forschungszentrum für erneuerbare Energien, kurz Ifeed, in der alten Zuckerfabrik Wierthe gegeben.

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Der Vechelder Professor Nasir El Bassam im Interview mit Olga Oginski von der russischen Fernsehfirma Format-TV, die einen Film im Auftrag von Kasachstans Präsidenten Nursultan Nasarbajev dreht.

Quelle: im

Anlass dafür war eine Anfrage der russischen Fernsehfirma Format-TV, die den Doku-Film mit dem Arbeitstitel „Die Welt und Energiesicherheit“ produziert. „Ich erhalte öfter Interview-Anfragen, auch im Ausland“, so El Bassam im PAZ-Gespräch. Mit der Situation in Kasachstan kennt er sich aus: „Ich war bereits zwei Mal dort.“ Eine Premiere sei allerdings ein Interview für ein russisches TV-Team gewesen.

Im Interview wollte Olga Oginski von Format-TV etwa wissen, wie groß nach El Bassams Erkenntnissen Kasachstans Potential im Bereich der Sonnenenergie sei. „Das Potential an Solar- und Windenergie ist enorm, man könnte damit die gesamte Energieversorgung dezentral ohne lange Pipelines sicherstellen“, ist der Vechelder Experte überzeugt. Denn Kasachstan sei ein großes Land mit gerade einmal 17 Millionen Einwohnern.

Bislang werde dieses Potential aber kaum genutzt. El Bassam: „Der Beitrag erneuerbarer Energien liegt in Kasachstan bei 0,4 Prozent, in Deutschland sind es etwa 12 Prozent.“ Stattdessen würde die Energie in Kasachstan überwiegend aus Kohle, aber auch aus Gas und Öl gewonnen.

Ob das Land dieses Potential ausschöpfen könne, hänge von den Anstrengungen ab, so der Professor: „Wenn sie daran glauben, kann es schnell gehen, halbherzig kann es ewig dauern.“ Keine Zukunft sieht er dagegen für Techniken wie das umstrittene Fracking und Atomenergie. „So lange man diese Techniken nicht beherrscht und es keine Endlager für die atomaren Abfälle gibt, sollte man die Finger davon lassen“, so El Bassam. Stattdessen sollte Kasachstan seine Anstrengungen in die erneuerbaren Energien stecken. Gesendet wird der Beitrag voraussichtlich im Mai.

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