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Feuerwehrübung in Meerdorf

Meerdorf Feuerwehrübung in Meerdorf

Meerdorf. Kinder wurden beim Buddeln auf einem Sandhaufen im Kieswerk verschüttet. Was nach einem Horrorszenario klingt, war eine Feuerwehr-Übung am frühen Samstagvormittag. Wer war im Einsatz?

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Die Feuerwehr rettete zwei verschüttete „Kinder“.

Quelle: oh

Der Fachzug Technische Hilfe der Kreisbereitschaft West, der aus Feuerwehrleuten aus der Gemeinde Hohenhameln besteht, war dafür nach Meerdorf gekommen.

20 Männer und zwei Frauen waren am Samstag ab 7 Uhr im Einsatz. Sie mussten in schweißtreibender Arbeit und Sorgfalt eine riesige Masse Sand durchsuchen, bis die „Vermissten“ gefunden und dann patientengerecht gerettet wurden.

Im zweiten Szenario lag eine bewusstlose Person auf einem Förderturm. Ziel der Übung war, ohne großen Materialaufwand die „Verletzten“ unter Rücksichtnahme auf ihre Verletzung und Beachtung der Eigensicherung schnell und schonend zu retten. Weiterhin mussten die Betroffenen mit Seilen aus großer Höhe gerettet werden. Hier zeigte sich, wo bei den jungen und hochmotivierten Feuerwehrkräften noch weiterer Ausbildungsbedarf besteht.

Als die Übung auf dem Kiessee fortgesetzt werden sollte, unterbrach zunächst ein realer Fall die Übung. Im Kiessee hatte sich ein Reh verirrt, dieses war jedoch schon bei der Ankunft der Feuerwehrleute ertrunken. Mit einem Schlauchboot gelang es, das Tier zu bergen und ans Ufer zu bringen. Eine eingerichtete Ausstiegshilfe hatte es vermutlich nicht gefunden. Das Reh wurde dem zuständigen Förster übergeben. Danach wurde der Fachzug verlegt, da im Hämelerwald schon das nächste Szenario wartete. Mehrere große Pappeln waren umgestürzt und begruben zwei Personen unter sich. So musste mitten im Wald ein Baum mit hydraulischem Gerät angehoben werden, um die Personen retten zu können.

Nach getaner Arbeit war Ortsbürgermeister und Zugführer Jens Böker mit den erbrachten Leistungen sehr zufrieden, er sagt: „Die Mannschaft war acht Stunden auf den Beinen, aber das ist üblich bei uns.“

rd

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