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Feuerwehrleute trainierten Extremsituation

Vechelde Feuerwehrleute trainierten Extremsituation

Vechelde. Der Flash-over gilt als eines der gefährlichsten Ereignisse bei Bränden in geschlossenen Räumen. Zehn Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Vechelde-Wahle trainierten nun in einem Brandübungscontainer, um auf diese Extremsituation vorbereitet zu sein.

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Die Feuerwehr Vechelde-Wahle vor dem Übungscontainer...

Quelle: oh

Veranstalter der „Flash-over-Ausbildung“ war die Firma Dräger aus Lübeck, die das Training auf der Südwache der Berufsfeuerwehr Braunschweig durchführte. Dort wurden die Teilnehmer und Organisator Martin Hanne von den Ausbildern Kai Falke und Nico Leiser begrüßt.

Nach der Theorie zu Rauchgasdurchzündungen, Schutzausrüstung und Einsatzgrundsätzen wurde den Feuerwehrleuten der holzbefeuerte Flash-over-Container gezeigt. Dann wurde in zwei praktischen Einheiten der Seitenkriechgang mit Flash-over-Reflex und Temperaturcheck sowie die Türöffnungs-Prozedur geübt. „Hierbei zeigte sich, dass der Ausbildungsstand der Teilnehmer sehr gut ist“, so Hanne.

Danach ging es zum Flash-over-Container: Teilnehmer und Ausbilder legten die Atemschutzgeräte an und begaben sich nach der Entzündung des Stützfeuers im Brandraum in den Beobachtungsraum. Dort wurde von den Ausbildern der Brandverlauf und die Rauchschichtung erklärt. „Im weiteren Verlauf konnten alle Teilnehmer eindrucksvoll miterleben wie sich die Orientierung unter Nullsicht verschlechtert, wie sich die heißen Brandgase aufschichten - die Deckentemperatur beträgt etwa 1000 Grad - wie Rauchgasdurchzündungen verlaufen und wo die Grenzen der Schutzkleidung liegen“, erklärte Hanne.

Nach einer Stunde Erholung wurde ein zweiter Durchgang gestartet, in dem truppweise in den Container vorgegangen wurde. Das Ziel: Das vorher Geübte praktisch trainieren.

„Nach diesen anstrengenden Durchgängen, bei denen auch der Durchschlag von Wasserdampf durch die Schutzkleidung deutlich wurde, waren alle Atemschutzgeräteträger ‚kochgar‘ und duschreif“, so Hanne, „aber auch begeistert von diesem Trainingstag.“

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  • Finanziert wurde die Ausbildung vom Feuerwehr-Förderverein. Wer diesen unterstützen möchte, wendet sich an Frank Balke, E-Mail vorstand@fw-foederverein.de, Telefon 05302/7467 .
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