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Feuerwehr rettete Pferd aus Schlammgraben

Sonnenberg Feuerwehr rettete Pferd aus Schlammgraben

Sonnenberg. Katzen aus Bäumen zu retten, gehört für die Feuerwehr fast zum täglichen Geschäft - gestern allerdings wurden die Sonnenberger Brandschützer zu einem ungewöhnlichen Einsatz gerufen: Ein Pferd war von seiner Weide ausgebrochen und auf seiner Flucht in einem Graben eingesunken.

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Gerettet: Der Feuerwehr gelang es, dieses Pferd aus dem Schlammgraben zu hieven.

Drei Stunden hatte das Tier dort bereits im Schlamm ausgeharrt, bis es von den Rettern endlich aus seiner misslichen Lage befreit werden konnte - denn die Rettung habe sich äußerst schwierig gestaltet, berichtet Ortsbrandmeister und Einsatzleiter Thomas Schellhorn.

Schon am Vormittag hatten die Besitzer des Sonnenberger Reiterhofs das Fehlen des Pensionspferdes bemerkt und sich auf die Suche nach dem Tier begeben. Doch es verging einige Zeit, bis gegen Mittag ein Mitarbeiter des Reiterhofs - zufällig auch Feuerwehrmann - das Tier in dem Graben bemerkte und seine Kollegen alarmierte. „Wir sind aber von Sonnenberger Seite nicht herangekommen, weil sich rundherum Moorwiesen befinden“, schildert der Einsatzleiter. Um keine Zeit zu verlieren, alarmierten die Sonnenberger die Kollegen aus Denstorf - sie sollten mit einem Schlepper zu dem Stichgraben des Aue- und Dummbruchgrabens zwischen den Orten Denstorf und Sonnenberg kommen, um das Pferd zu bergen. Schneller als die Feuerwehr war dann jedoch ein Landwirt mit seinem Frontlader vor Ort, den die Besitzer des Pferdes verständigt hatten.

„Mithilfe der Besitzerin, die das Tier beruhigte, haben wir dann Feuerwehr-Schläuche unter dem Pferd durchgeschoben, es damit fixiert und mit dem Frontlader aus dem Graben gehoben“, erklärt Schellhorn. Insgesamt 13 Feuerwehrleute halfen dabei. Äußerlich habe das Pferd, das sofort nach der Rettung von einem Tierarzt versorgt wurde, den Sturz in den Graben unverletzt überstanden. „Es war allerdings ein älteres Pferd, man muss sehen, wie es das verkraftet“, meint der Ortsbrandmeister.

Vermutlich war das Tier ausgebrochen, um zu seinen Artgenossen auf einer anderen Weide zu gelangen und dabei in den Graben gestürzt.

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