Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Feuerwehr feiert 140 Jahre Brandschutz

Wendeburg Feuerwehr feiert 140 Jahre Brandschutz

Wendeburg. Auf 140 Jahre Brandschutz blickt die Freiwillige Feuerwehr Wendeburg-Kernort in diesem Jahr zurück. Heute findet aus diesem Anlass ein Kommers statt.

Voriger Artikel
Vechelde startet Anmeldung für Kita-Plätze im Internet
Nächster Artikel
Bilder voller Spontaneität und Dynamik

Zum Abschluss der Übungsabende ging es für die Wendeburger Feuerwehrleute 1956 zu Werner Schaare (Braunschweiger Hof): Alfred Heuer, Heinrich Heike, Friedhelm Diederichs, Werner Geermann, Albert Meier, Heinrich Helms, Alfred Osterloh (hinten v.l.). Vorne v.l.: Heinrich Heine, Erwin Willke, Erich Meier, Willi Wehrhahn, Ewald Fröhlich, Robert Linnemann und Otto Rickmann.

Quelle: Norbert Meier

Die Gründung der Freiwilligen Feuerwehren stellt einen Meilenstein in Sachen Brandschutz dar: Denn bevor es sie gab, waren Versuche, größere Brände zu löschen, meist vergebliche Mühe, ist in der Festschrift der Feuerwehr zur 125-Jahr-Feier zu lesen. Zwar gab es laut Überlieferungen aus dem Jahr 1754 sogenannte Feuerinstrumente - 24 lederne Eimer, 6 Feuerhaken und 4 Feuerleitern - die in der Wendeburger Kirche gelagert wurden, doch den Betroffenen blieb meist nichts anderes übrig, als hilflos mitanzusehen, wie ihre Häuser niederbrannten.

Die Situation besserte sich erst 1873, als zeitgleich in den damals selbstständigen Gemeinden und heutigen Ortsteilen Wendeburg, Wendezelle und Zweidorf Freiwillige Feuerwehren gegründet wurden. Zunächst waren die Wehren Wendeburg und Zweidorf gemeinsam aktiv, doch nach 30 Jahren Zusammenarbeit entschloss man sich 1903, allein weiterzumachen.

Trotz der örtlichen Nähe gingen die drei Feuerwehren in den Folgejahren getrennte Wege - bis zur Fusion im Jahr 2011. „Wir haben aber bereits vier Jahre vorher die Zusammenarbeit intensiviert, sind gemeinsam zu Einsätzen gefahren und haben gemeinsam Ausbildungen absolviert“, schildert der stellvertretende Ortsbrandmeister der Feuerwehr Wendeburg-Kernort, Karsten Müller.

Im Vorfeld hatte es viel Kritik an den Fusionsplänen gegeben, die Zusammenführung sei aber letztlich sinnvoll gewesen, meint Müller rückblickend: „Kritiker gibt es heute immer noch, aber die Masse hat sich gut eingelebt. Die Zusammenarbeit ist wunderbar.“ Er selbst ist seit knapp 30 Jahren in der Feuerwehr - was hat sich in dieser Zeit verändert? „Früher war die Feuerwehr dazu da, ein Feuer zu löschen. Heute sind die Aufgaben viel komplexer, wie technische Hilfeleistung, Schlüsseldienste oder Tierrettungen“, erklärt der 50-Jährige. Viel werde der Feuerwehr zugemutet, manchmal vielleicht zu viel, und auch der bürokratische Aufwand habe zugenommen.

140 Jahre Brandschutz sind für Müller Grund, stolz zu sein: „Freiwillige Feuerwehren sind etwas Einzigartiges in Deutschland, Menschen, die ohne Geld für andere da sind.“

web

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Rückbau auf dem Telgter Elmeg-Gelände
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung