Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Festkonzert zum 20-jährigen Bestehen

Vechelde Festkonzert zum 20-jährigen Bestehen

Braunschweig-Timmerlah. Ein Festkonzert gaben nun die Kantionetten Vechelde in der Zwiebelturmkirche in Braunschweig-Timmerlah - und das aus einem ganz besonderen Grund: Das Ensemble, das von Propsteikantorin Petra Mecke geleitet wird, feierte sein 20-jähriges Bestehen.

Voriger Artikel
Geschichten und Lieder bei Lagerfeuer und Fackelschein
Nächster Artikel
Neues Bauwerk: Torbogen wurde Öffentlichkeit präsentiert

Gaben mit Mitgliedern der NDR Radiophilharmonie ein Festkonzert: Die Kantionetten Vechelde bei ihrem Auftritt in Braunschweig-Timmerlah.

Quelle: oh

Aus diesem Anlass hatten sich die Sängerinnen ein ganz besonderes Programm vorgenommen: Das weihnachtliche „Magnificat“ für Chor und Orchester von Antonio Vivaldi, das berühmte Doppelkonzert in B-Dur für Oboe und Violine, ebenfalls von Vivaldi, und die Ode „Come, ye Sons of Art“, das Henry Purcell anlässlich des 33. Geburtstags der englischen Königin Maria II. geschrieben hatte. Unterstützt wurden die Kantionetten bei dem Konzert von Mitgliedern der NDR Radiophilharmonie Hannover.

Schon der Einstieg in den Vortrag war vom Feinsten, von Anfangsnervosität war nichts zu spüren. Souverän leitete die Propsteikantorin die Ausführenden. Klare Einsätze, exakte Zuordnung der Stimmen und Instrumente, gelungene Tempiwechsel zeigten den erarbeiteten Feinschliff, der in allen Stücken zu spüren war. Auch die Gesangssolistinnen - Angela Umlauf (Sopran) und Yvonne Albes (Alt) - passten stimmlich und lieferten eine gute Leistung ab.

Im anschließenden Doppelkonzert konnte man die Professionalität der Solisten und des Orchesters erleben. Eine strahlende Oboe (Kerstin Ingerwesen) wurde von der Violine (Laurent Plettner) umschmeichelt, getragen von kompetenten Orchesterstimmen - ein Ohrenschmaus.

In der abschließenden Ode wurde der Leitung und den Musikern noch einmal viel abverlangt. Teilbesetzungen des Orchesters harmonierten sehr gut mit den Einzelstimmen der Solistinnen, sodass diese Komposition zu Ehren der englischen Königin Maria II eine spezielle Innigkeit bekam. Großes Orchester und großer Chor ließen aber auch die Faszination erahnen, die der Komponist seiner Majestät zugedacht hatte.

Eines hätte dem Konzert gut getan: Wenn es zu Anfang eine kleine Regelkunde für den absolut verdienten Applaus gegeben hätte.

Das abschließende Fazit: Kein volkstümliches Konzert, sondern ein klassisches Konzert vom Feinsten.

rd

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Rückbau auf dem Telgter Elmeg-Gelände
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung