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Es tut sich was im Bauernhausmuseum

Wendeburg Es tut sich was im Bauernhausmuseum

Bortfeld. Die Bauarbeiten am Bauernhausmuseum in Bortfeld gehen weiter: Derzeit werden im Inneren des 1639 errichteten, einzigen noch erhaltenen Zweiständer-Hauses im ehemaligen Regierungsbezirk Braunschweig Boden, Wände und Decken instand gesetzt.

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Das Bauernhausmuseum in Bortfeld: Der Schornstein wurde abgebrochen, im Inneren werden Böden, Wände und Decken instand gesetzt.

Quelle: rb

Es ist der letzte von insgesamt vier Bauabschnitten, in denen das Haus umfangreich saniert wird. Ziel der Arbeiten ist es, das denkmalgeschützte Bauwerk in seinen ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen. Zu diesem Zweck ist das Museum seit 2006 geschlossen.

Nachdem bereits das Reetdach, Dachstuhl-, Außen- und teilweise Innenwände restauriert wurden, ist nun das Innenleben des Baudenkmals an der Reihe. Vorgenommen werden Lehm-, Maurer- und Putzarbeiten sowie Zimmererarbeiten, erklärt Kreis-Sprecherin Katja Schröder auf PAZ-Anfrage. Zudem finden derzeit restauratorische Sicherungsmaßnahmen statt, und der Schornstein wurde abgebrochen.

Die Kosten für diesen Bauabschnitt beziffert Kreis-Sprecherin Schröder auf rund 201000 Euro. Zuschüsse dazu gibt es von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (20000 Euro), dem Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege (25000 Euro), der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz (8000 Euro), dem Landesamt für Geoinformation und Landesentwicklung Niedersachsen (84000 Euro) sowie von der Kreissparkasse Peine (10000 Euro). Der Landkreis Peine investiert 53000 Euro. Die Fertigstellung des Hauses ist laut Angaben des Landkreises für das Frühjahr 2014 geplant.

Als Museum wird das älteste Haus Bortfelds bereits seit 1968 genutzt. Seit 1974 befinden sich das Bauernhausmuseum und das Grundstück im Besitz des Landkreises Peine, für die museale Ausgestaltung ist das Braunschweigische Landesmuseum zuständig.

Nach dem neuen musealen Konzept soll das Bauernhausmuseum als Erinnerungsstätte für Agrargeschichte in Zusammenarbeit mit dem Julius-Kühn-Institut in Braunschweig einen Bauerngarten erhalten, in dem die jeweiligen Jahreszeiten dargestellt werden. Anhand von Biografien Bortfelder Bürger soll außerdem die Braunschweiger Landesgeschichte nachgezeichnet und verdeutlicht werden.

web

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