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Erster Afrikamarkt am Bürgerzentrum war ein Erfolg

Vechelde Erster Afrikamarkt am Bürgerzentrum war ein Erfolg

Vechelde. Zum ersten Mal hatte der Verein Afrika-Karibuni einen Afrikamarkt in Vechelde organisiert. Rund um das Bürgerzentrum gab es drei Tage lang Konzerte, Ausstellungen, Vorträge, Kulinarisches und mehr.

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Zum ersten Mal hatte der Verein Afrika-Karibuni den Markt veranstaltet.

Die bunte Vielfalt der Kulturen des afrikanischen Kontinents lockte viele Besucher, auch wenn das Wetter herbstlich kühl und regnerisch war.

„Mit der Resonanz sind wir bisher sehr zufrieden. Die Konzerte am Freitagabend waren toll. Wir freuen uns auch, dass wir von der Gemeinde so gut unterstützt wurden. Man war sofort von der Idee eines Afrikamarktes begeistert und hatte immer ein offenes Ohr“, sagt Christophe Kabambe, der den Markt gemeinsam mit Brigitte Bargmann und Hyacinthe Hounkpatin organisiert hatte.

Vor dem Bürgerzentrum waren zahlreiche Stände aufgebaut. Dort konnten Besucher vom marokkanischen Teeglas über handgeflochtene Körbe bis hin zu bunter afrikanischer Kleidung alles finden, was das Herz des Afrikafans begehrte. Die traditionelle Kleidung wurde auch in einer Modenschau präsentiert, für die es reichlich Beifall von den Besuchern gab.

In den Räumen des Bürgerzentrums konnte man sich über verschiedene Projekte des Vereins informieren. Eine Ausstellung über Voodoo mit vielen künstlerisch gestalteten Bronzeskulpturen gab es ebenfalls zu sehen.

Neben den unterhaltsamen Aktionen hatte der Afrikamarkt aber auch einen ernsthaften Hintergrund. Der Verein machte in Ausstellungen und Vorträgen auf die Migrations- und Flüchtlingspolitik aufmerksam. Zudem ging es in Diskussionsrunden darum, wie Projekte in Afrika erfolgreicher umgesetzt werden können.

„Es reicht nicht, einfach Geld zu geben. Oft werden damit unnötige Dinge umgesetzt wie Wasserversorgung in Gebieten, in denen es bereits genug Wasser gibt. Oder man schadet der heimischen Wirtschaft, indem man Waren billiger importiert. Hilfe zur Selbsthilfe mit kleinen Projekten wäre hier oft sinnvoller“, erklären Kabambe und Hounkpatin.

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