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Eröffnung der Ausstellung „Heimatfront“zum 12. Tag der Braunschweiger Landschaft

Vechelde. Eröffnung der Ausstellung „Heimatfront“zum 12. Tag der Braunschweiger Landschaft

Mit einem interessanten Vortrag zum Thema „Globaler Krieg und Heimatfront – regionale und individuelle Erfahrungen des Ersten Weltkrieges“ von Professor Karl Heinz Schneider aus Hannover, wurde jetzt die Ausstellung „Heimatfront – Braunschweig im Ersten Weltkrieg“ in Vechelde eröffnet.

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Der Schlosspark in Vechelde: Hier wird am Sonntag der „Tag der Braunschweigischen Landschaft“ gefeiert.

Quelle: in

Die Ausstellung ist Teil des 12. Tags der Braunschweiger Landschaft , der am morgigen Sonntag in Vechelde stattfindet (siehe Text unten), und wurde von der Arbeitsgruppe Geschichte des Vereins Braunschweigische Landschaft organisiert. Sie kann am Sonntag in der Remise des Bürgerzentrums Vechelde besichtigt werden. Vom 28. Juli bis 11. August befindet sich die Ausstellung dann in der ehemaligen Altentagesstätte am Bürgerzentrum.

Nach einer Begrüßung der rund 50 Gäste durch Vecheldes Bürgermeister Hartmut Marotz und einer Hinführung zum Thema, gab es einige erklärenden Worte zum Verein Braunschweigische Landschaft durch Dr. Henning Steinführer, der dem Vorstand des Vereins und gleichzeitig der Arbeitsgruppe Geschichte angehört. So erfuhren die Besucher unter anderem, dass die Ausstellung ein Kooperationsprojekt des Niedersächsischen Landesarchivs, des Landeskirchlichen Archivs Wolfenbüttel sowie der Stadtarchive Braunschweig, Wolfsburg und Salzgitter ist. „Wir haben aus der Fülle von Informationen das Interessanteste herausgesucht, was man auf einer Tafelausstellung präsentieren kann“, erklärte Steinführer.

Im Anschluss folgte der Höhepunkt des Abends: der Vortrag von Professor Karl Heinz Schneider. Er begann mit einem fast poetischen Zitat des österreichischen Schriftstellers Stefan Zweig, über eine Erinnerung zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs im August 1914. Der Fachmann machte deutlich, wie sehr sich die Menschen damals für den Krieg begeistern konnten. Man könnte fast meinen, der Krieg war eine willkommene Abwechslung vom Alltag, erklärte der Experte. Man hätte das wohl anders gesehen, hätte man die Folgen absehen können.

Mit Charme – soweit es das Thema zuließ – informierte Schneider über die Empfindungen der Menschen vor 100 Jahren, beantwortete Fragen aus dem Publikum und bereitete so umfassend auf die Ausstellung vor.

bol

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