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Enttäuschung in Sierße: Querungshilfe kommt nicht

Sierße Enttäuschung in Sierße: Querungshilfe kommt nicht

Sierße. Enttäuschung in Sierße: Die Querungshilfe an der Ortsdurchfahrt (B 65) am Abzweig nach Bettmar (K 71) kommt nicht. Das wurde von Seiten der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Wolfenbüttel im Sierßer Ortsrat mitgeteilt, berichtet Ortsbürgermeister Ronald Maschke (SPD) auf PAZ-Anfrage.

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Keine Querungshilfe gibt es für die Ortsdurchfahrt Sierße (B 65) im Bereich des Abzweigs nach Bettmar. Laut Straßenbaubehörde sind die Verkehrszahlen zu gering.

Quelle: im

Das Gremium hatte im Zuge des geplanten Ausbaus der B 65 gehofft, eine solche Querungshilfe zu bekommen. Doch laut Behörde sind die Verkehrszahlen zu niedrig. Dazu teilt Bernd Mühlnickel, Leiter des Geschäftsbereiches Wolfenbüttel der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, auf PAZ-Anfrage mit: „Es konnte mit dem Eigentümer hinsichtlich des erforderlichen Grunderwerbs keine Einigung erzielt werden. Nach eingehender Prüfung des Regelwerks kann ein Eingriff in die private Fläche bei einer möglichen Klage gegen den Beschluss nicht hinreichend begründet werden, da an dieser Stelle kein ausgeprägter Querungsbedarf vorliegt und die maßgebliche Verkehrsstärke von 1000 Fahrzeugen pro Stunde im Querschnitt nicht erreicht wird.“

Durch Sierße fahren gerade einmal 4073 Fahrzeuge - und das an einem ganzen Tag. Allerdings stammen diese ermittelten Zahlen aus dem Jahr 2010.

Dass die Zahlen ganz anders aussähen, wenn Stau auf der Autobahn 2 sei, bekräftigt der Ortsbürgermeister: „Dann fahren natürlich alle durch den Ort.“ Doch es bleibt dabei: Die Querungshilfe kommt nicht. „Wir müssen das als gegeben hinnehmen“, bedauert Maschke.

Hintergrund für den Ausbau ist die durchgängige Anlage eines Radweges im Ort auf der Südseite der B 65. Entsprechend dieser Planung werden die Gehwege angepasst und neu geordnet. Laut Mühlnickel steht der Planfeststellungsbeschluss noch aus, aktuell werden die ergänzten Planfeststellungsunterlagen zusammengestellt.

Die Gesamtkosten für Grunderwerb und Bau lagen nach der Kostenberechnung von 2008 bei etwa zwei Millionen Euro. Die Berechnung müsse aber nach den erfolgten Ergänzungen noch aktualisiert werden, so der Geschäftsbereichsleiter.

Enttäuschung gibt es in Sierße auch hinsichtlich des Sportplatzes: „Die Sanierung der 16-Meter-Strafräume wird dieses Jahr nicht kommen“, sagte Maschke. Dies habe die Verwaltung mitgeteilt. „Das Geld hat nicht ausgereicht.“

Stattdessen soll das Projekt nun im kommenden Jahr angeschoben werden - dann soll auch zusätzlich das Spielfeld saniert werden. Der Ortsrat hat einen entsprechenden Beschluss gefasst, die Sanierungskosten in den Gemeinde-Haushalt mit aufzunehmen.

mir

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